24. November 2015

Produkttest: Diamant Sirupzucker

Meine Nachbarin hat mir dieses Jahr wieder jede Menge Brombeeren vor die Tür gestellt. Die habe ich größtenteils einfach eingefroren, um sie dann nach und nach zu verarbeiten. Meist koche ich Gelee oder Konfitüre daraus. Oder es gibt mal eine Brombeerquarkspeise, wofür ich die Brombeeren meist einmal kurz köcheln lasse und dann mit Zucker und Quark verrühre. 

Nun lagerten jedenfalls noch 3 große Gefrierbeutel mit Brombeeren in der Truhe. Und ich habe die Möglichkeit bekommen, diese noch zu etwas anderem zu verarbeiten, nämlich Sirup.


Dazu gibt es nun  einen Sirupzucker von Diamant. Dieser ist aufgrund seiner Rezeptur hervorragend geeignet für die Herstellung von Frucht-, Blüten- und Kräutersirupen. Die im Sirupzucker enthaltene Pektinase verhindert ein zu starkes Gelieren bei Fruchtsirupen.


So gelingt die Zubereitung, hier mit Brombeeren:

1. 500 Gramm gewaschene Früchte in einem Topf mit 250ml Wasser aufkochen und offen 8-10 Minuten köcheln lassen.

2. Die Fruchtmasse auskühlen lassen und mit einem Päckchen Sirupzucker vermischen, so das der Zucker sich auflöst.

3. Die Zucker-Fruchtmasse über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

4. Durch ein feines Sieb oder ein Safttuch in einen großen Topf abseihen.

5. Sirup aufkochen und unter Rühren etwa 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann in heiß ausgespülte Flaschen füllen, gut verschließen und abkühlen lassen.



Bei mir wurden es etwa 600 ml Sirup, was aber von Frucht zu Frucht unterschiedlich ist.


Uns schmeckt der Sirup nun in einem Mischungsverhältnis von 1:6 mit Wasser, oder aber auch über Vanillepudding oder Eis (oder Sekt, oder Quark, oder Joghurt...).


Es ergeben sich wahnsinnig viele kreative Verwendungsmöglichkeiten für den Sirup. Ich dachte noch an Minz-Zitronenmelissen-Sirup. Oder Erdbeer-Vanille, Kirsch-Zimt oder oder oder. Die Saison für Holunderblüten ist ja nun leider schon länger vorbei, aber kommt ja "bald" wieder. 
 


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