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16. Februar 2019

{Rezept} Gestreifter Fruchtpudding

... oder fruchtige Puddingstreifen? Jedenfalls muss das Körbchen im Schrank mit den ganzen Süßspeisentütchen mal leer gemacht werden. Immer kaufe ich fertigen Joghurt und für die Sachen im Schrank verpasse ich den richtigen Zeitpunkt der Zubereitung...


Für den Streifenpudding (mit 6 Portionen) braucht ihr:

Vanillepudding
500 ml Milch
3 Esslöffel Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen

Fruchtpudding
400 ml Multivitaminsaft
1 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen

1 Dose Pfirsiche oder Aprikosen

Zubreitung:

Die Pfirsiche/ Aprikosen abtropfen lassen und  in mundgerechte Stückchen schneiden. Den Boden einer großen Schale oder 6 Portionsschälchen /-Gläser damit auslegen.

Vanillepudding kochen, ganz normal nach Packungsanweisung mit Zucker. Etwas abkühlen lassen und die Hälfte auf den Pfirsichen verteilen.

Den Fruchtpudding kochen, auch ganz normal nach Anweisung. Nur eben nicht mit Milch, sondern mit dem Saft. Zusätzlichen Zucker braucht ihr nicht!

Den etwas abgekühlten Fruchtpudding vorsichtig auf den Vanillepudding geben und darauf dann wieder den restlichen Vanillepudding.




3. März 2018

{Rezept} kleiner Käsekuchen ohne Boden

... und das auch noch gebacken im Airfryer.

Sicherlich kann man den auch in jedem normalen Backofen backen, aber es ist nur ein kleiner Kuchen und da bin ich doch froh, dass ich nicht den großen Ofen für das kleine Dingens anheizen muss, sondern in bequem im Airfryer backen kann.


Zutaten für eine 18 cm Springform

500 g Quark
200 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 Eier
100 g Zucker


Zack, einfach alles mit dem Schneebesen verrühren. Es braucht keinen Mixer oder so. 
Dann den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Die Käsekuchenmasse einfüllen und 35 - 40 Minuten bei 170° backen. Ich decke die Form mit für gute 25 Minuten mit Alufolie ab, sonst wirds zu dunkel.
Dann den Kuchen gut abkühlen lassen und am besten noch über Nacht abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Ich backe den Käsekuchen meist am Abend vorher.

(Im Backofen: 175° für 50-55 Minuten)



Variationen:
Eine kleine Dose Mandarinen gut abtropfen lassen. Eine Hälfte Käsekuchenmasse in die Springform einfüllen, die Mandarinchen darauf verteilen und den Rest Masse einfüllen. Backen wie vorher.

Ein oder zwei Hände eingeweichter Rosinen unter die Masse heben und backen wie vorher.

Statt Mandarinen einfach mal Pfirsiche nehmen.

Oder Schokotröpfchen. 

Oder....

22. Februar 2018

{Rezept} Erdnuss Cola Kuchen

... oder Muffins, denn eigentlich hatte ich mir das Rezept als "Muffins" abgespeichert, geworden ist es aber dann ein kleiner Kuchen. Dem Teig ist es auch bestimmt egal, in welcher Form er landet und gebacken wird.

Zutaten


Für den Teig:
150 g Mehl
3 TL Backpulver
30 g Kakaopulver
150 g Zucker
2 Eier
100 g zerlassene, abgekühlte Butter
125 ml Cola
50 g gehackte Erdnüsse

Für den Guss:
100 g Puderzucker
3-4 EL Cola
15 g Kakaopulver
50 g gehackte Erdnüsse

Wie immer bei Muffinteig: erst die trockenen Zutaten - also Mehl, Backpulver, Kakaopulver - vermischen. In einer weiteren Schüssel die feuchten Zutaten - sprich Eier mit Zucker aufschlagen, dazu dann die Butter, Cola - verrühren.
Dann die trockenen Zutaten nur so lange mit der Eier-Zucker-Cola-Butter-Mischung verrühren, bis alle Zuaten vermischt sind, nicht zu lange rühren! Die gehackten Erdnüsse zum Schluss kurz unterheben.

Alles in entweder 12 vorbereitete Muffinförmchen oder in eine kleine Springform (Durchmesser 18 cm) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180° Ober- Unterhitze backen.
Ich nutze bei Muffins generell keine Umluft, sonst "kippen" diese um und es bildet sich nur so ein windschiefer Muffin.
Ach, Muffins brauchen ca. 25 Minuten, der kleine Kuchen etwa 40 Minuten. Bitte Garprobe machen, das sind nur Richtwerte!

Für den Guss die Zutaten verrühren und auf dem abgekühlen Gebäck verteilen, mit den gehackten Erdnüssen bestreuen. Diese am besten kurz in der Pfanne anrösten, dann haben sie einfach mehr Geschmack!




17. April 2016

{Monsieur Cuisine} Gemüsebrühenpaste II

Eine weitere Gemüsebrühenpaste habe ich ausprobiert. Die erste Variante kommt ja ohne kochen aus, hier wird nun alles noch schön einreduziert.

Zutaten:

900 g gemischtes Gemüse
 Quer durchs Beet. Mal eine mögliche Mischung:
100 g Knollensellerie,  200 g Möhren, 150 g Zwiebel, 50 g Tomaten, 100 g Kohlrabi, 150 g Broccoli, 100 g Porree, 1 Knoblauchzehe, 50 g frische Champignons
 (einfacher Einstieg: eine Packung Suppengrün, gibts ja immer in der Gemüseabteilung, auffüllen auf 900g mit Wunschgemüse. Mögliche Abwandlungen: Zucchini, Stangensellerie, Paprika, getrocknete Tomaten anstelle von frischen, etc...)
6 Stängel frische Käuter (wie Basilikum, Rosmarin, problemlos durch TK-Kräuter zu ersetzen, ich hatte auch schon nur Schnittlauch)
4 Stängel Petersilie (wäre ja bei dem Suppengemüse dabei)
200g grobes Meersalz 
30 ml trockenen Weißwein (also, ich habe auch schon Rotwein genommen. Oder einfach weglassen bzw. durch etwas Wasser ersetzen)
1 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt

Wer mag kann noch 1 Chilischote oder 1 kleines Stückchen Ingwer nach Geschmack dazugeben. 


Zubereitung:

Gemüse putzen, grob würfeln und mit den Kräutern 15 Sekunden/ Stufe 7 zerkleinern.


Salz, Wein, Öl und Lorbeerblatt dazu und 40 Minuten/ Stufe 2/ 100° ohne Meßbecher einkochen. 

1 Minute/ Stufe 10 pürieren (evt. vorher das Lorbeerblatt rauspuhlen, dass wurde bei mir nicht ganz klein und hin und wieder hatte man dann halt so ein Lorbeerbrocken im Essen). Heiß in Twist-Off-Gläser o.ä. füllen. 

  Hält im Kühlschrank mehrere Monate.




3. März 2016

{Monsieur Cuisine} Gemüsebrühenpaste

Ich nutzte bislang immer die Gemüsebrühe von Wela. Genauer gesagt die "Pur", also die ohne Geschmacksverstärker.
Allerdings ist die recht teuer. Das kann man doch auch selber machen :) und nach seinen eigenen Vorlieben gestalten.

Monsieur Cuisine hilft mir dabei, oder jede ander Küchenmaschine. Oder Stabmixer oder so.

Zutaten Original:

1 Bund Suppengrün
6 getrocknete weiche Tomaten
4 getrocknete Steinpilze
1 getrocknete Chilischote
80 g Meersalz 

Zutaten meine Abwandlung:

1 Bund Suppengrün
3 EL getrocknete Tomatenflocken, in heißem Wasser eingeweicht 
1/2 EL Chiliflockengewürzmischung
80 g Meersalz

Zubereitung:

Suppengemüse (meines bestand aus Karotten, Sellerie, Porree und Petersilie) waschen, schälen, grob würfeln und in den Mixbehälter geben. 
Dazu kommen nun die Tomaten (in meinem Fall die eingeweichten und wieder ausgedrückten Flocken), das Salz und die Chilischote (Chiligewürzmischung).



Zerkleinern 40 Sekunden/ Stufe 6.

Gegebenfalls mit dem Spatel alles noch einmal nach unten schieben und noch einmal 20-30 Sekunden bei Stufe 6 zerkleinern.

In saubere Schraubgläser (oder dichtschließende Kunststoffdosen) füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich etwa 6 Monate. 

2 TL ersetzten etwa einen handelsüblichen Brühwürfel. Ich nehme einen Ticken mehr...




Weitere Variationen:
Suppengemüse war bei mir recht karottenlastig. Die ein oder andere könnte man noch durch Petersilienwurzel od. Pastinake ersetzen. Die Steinpilze hätte ich auch spannend gefunden, aber habe im Laden keine gefunden. Vielleicht mal den einen oder anderen frischen Champignon?!
Würziger wird es noch durch die Zugabe von frischem Ingwer oder Meerrettich, dazu einfach ein walnussgroßes Stück mit zerkleinern. 
Ich werde mehr Kräuter nehmen, der mickrige Stengel Petersilie ist mir doch zu wenig. Einfach frische oder TK Kräuter ergänzen.

28. Februar 2016

{Monsieur Cuisine} Kartoffelpüree


Kartoffelbrei - ein sehr gerne gewünschtes Mittagessen von meiner jüngsten Tochter. Wenn ich frage, was es dann noch dazu geben soll, dann sagt sie: "Ketchup!". 

Bei Kartoffelpüree gibts ja auch eher so zwei Typen:  

Typ 1 Tapetenkleister. Ganz fein, ohne auch nur ein kleines noch vorhandenes Stückchen, cremig. Eben die Konsistenz, die sonst nur der fertige Brei aus der Tüte erreichen kann.

Typ 2, der stückige. Herzhafte, kernige, eher so der Kartoffelstampf, der nur kurz mit dem guten alten Stampfer bearbeitet wurde. 

Ich bin Typ 2. Durchaus verfeinert mit Milch und Butter, und natürlich jeder Menge Muskatnuss. Aber bitte bitte noch Kartoffelstücke drin!

Meine Töchter sind Typ 1. Fein, feiner, Tapetenkleister.

Tapetenkleister muss doch perfekt im MC gelingen, habe ich mir so gedacht. Also mal los.

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Kartoffeln
225 ml Wasser
n.B. 1/2 TL gemahlenen Rosmarin
Salz
100 ml Milch oder Sahne
1 EL Butter 
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1. Kartoffeln schälen, vierteln und ab direkt in den Mixtopf. Dazu dann das Wasser, Rosmarin und einen TL Salz. Ich hatte hier stattdessen eine selbst gemachten Gemüsebrühpaste genommen.


2. Nun 30 Minuten/100° C/Stufe 1 kochen.

Bzw. kann man nach gut 20 Minuten immer mal in den Mixtopf schauen, weil die Garzeit von der Größe der Kartoffelviertel abhängt, ist klar, oder?! Jedenfalls hatte ich nach 24 Minuten eh nur noch Kartoffelmatsch und habe dann mit dem nächsten Punkt weitergemacht: 

3. Milch oder Sahne und die Butter dazu, 20 Sekunden/Stufe 4 verrühren. Eventuell mal mit dem Spatel nachhelfen und alles nach unten schieben. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, dazu dann noch einmal mit Stufe 4 alles unterrühren.




Definitiv kein einziges Stückchen mehr vorhanden. Und geschmeckt hats auch. Wenigstens den Typ 1 Kartoffelpüree-Bevorzugern. Und mir auch. Ein bißchen ;)


24. Februar 2016

{Monsieur Cuisine} Kartoffelpuffer - Reibekuchen - ...

Kartoffelpuffer, Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen, Dotsch, Dötscher, Kartoffelpfannkuchen oder Kartoffelplätzchen ist eine Zubereitungsart für Kartoffeln und ein traditionelles Gericht der regionalen Küchen in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, der Bukowina, Luxemburg, Polen, der Ukraine, Weißrussland, Österreich und Bulgarien.


Gabs bislang hier immer nur aus der Tiefkühltruhe. Konnte wirklich keiner von mir verlangen, dass ich mich hinstelle und Kartoffeln reibe. Dafür gabs hier immer selbst gemachten Apfelmus dazu.
Anders geht immer: hab ich doch recht häufig gehört, dass um Himmels willen die Kartoffelpuffer selber gemacht sein müssen (dafür wird der Apfelmus fertig gekauft...).

Egal wie rum: ich habe nun dank des "Thermomix für Arme", oder eben dem Monsieur Cuisine, um den sich ja stellenweise im Lidl drum gekloppt wurde (ich habe ihn einfach online bestellt, er kam immer mal wieder im Onlineshop vorbei), die Kartoffeldinger selber gemacht. Und den Apfelmus *tadaaaa*. Macht mich auch nicht heiliger als vorher ;) Und so richtig selber gemacht ists ja auch nicht, habe ja immer noch keine einzige Kartoffel selber klein gerieben...


Rezept ist aus dem Rezeptbuch, welches dem Monsieur Cuisine beilag. Habe es nur um eine Zwiebel ergänzt. Die gehört für mich einfach mit rein, auch wenn nachher noch Zucker & Zimt und Apfelmus dazu kommt.

Also hier das Rezept:


1 kg Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Ei
3 EL Mehl
1,5 TL Salz

1. Zwiebel schälen - 8 Sekunden/ Stufe 8 zerkleinern. 

2. Kartoffeln schälen, je nachdem halbieren oder vierteln, mit in den Mixbehälter geben.


3. Dazu dann Ei, Mehl und Salz. Alles 15 Sekunden/ Stufe 5 zerkleinern.

4. Teig zack zack in heißem (reichlichem) Öl in der heißen Pfanne esslöffelweise ausbacken. Fertig. 



Tipp: Danach Klamotten in die Waschmaschine, duschen gehen und das Haus gut lüften.



Und ihr? Team Tiefkühltruhe oder Team Fingerkaputtgerieben ???


28. März 2015

Rezept: Blumenkohlbömbchen - So´n Low Carb Dingens

Im Prinzip sind ja eigentlich alle Gerichte nur aus Fleisch und Gemüse irgendwie Low Carb. Aber manchmal mangelts ja an Inspiration. 
Meine Neuentdeckung in Sachen cool aussehendem Essen ist dieses hier:


Zutaten für 4 richtig große Low Carb Portionen.

1 mittelgroßer Blumenkohl
800 g Gehacktes (Schwein, Rind, Geflügel, was auch immer...)
1 Packung Bacon
3 Eier
(50 g Quark)
Gewürze, Zwiebel, Kräuter...

Den Blumenkohl putzen und im Ganzen (!) etwa 10 Minuten in Salzwasser vorkochen. 


Währenddessen die Hackfleischmasse zubereiten. Einfach das Hackfleisch mit den Eiern und dem obligatorischen Quark (den hatte ich dieses Mal nicht genommen, kann also sorglos weggelassen werden) verrühren. Kräftig abschmecken mit Salz, Pfeffer, Paprika oder eben Wunschgewürzen, Kräutern, Zwiebelwürfelchen, etc...

Den Blumenkohl gut abtropfen lassen und in eine flache Auflaufform setzen. Dann mit der Hackmasse einkleistern. 

Den Bacon drum herum wickeln. 


In den vorgeheizten Ofen bei etwa 175° für 45- 60 Minuten backen. 

Dazu noch einen kleinen Salat und pappsatt essen!


5. März 2015

Koalaautos...

... oder Koalakarren, wie mein Sohn sie nannte. 

Hab sie bei Instagram gesehen und fand sie klasse. Zu Rosenmontag habe ich einige nach"gebastelt" und Jasmin mit in die Kinderstunde gegeben.


Genaue Aufbauanleitung brauchts nicht, einfach die Teile - Mini-Schokoriegel, Smarties und Koalakeks - mit dickem Zuckerguss zusammenkleben. 


3. März 2015

Rezept: Thunfischpizzaboden - so´n Low Carb Dingens

Mein Sohn wünschte sich letzten Sonntag Pizza, wieder endlich mal eine Sonntagspizza. Belegt mit Thunfisch und Ananas bitte. 
Tja, nix für Mutti zur Zeit so ohne Kohlenhydrate... Ich musste mir also eine Alternative suchen. Und bin einer Pizza mit Thunfischboden gelandet. Viel zu tun war nicht:

Zuaten für 1 Pizza: 

1 Dose Thunfisch
2 Eier

Thunfisch abtropfen lassen und einfach gut mit den Eiern verrühren, ergibt eine teigartige Konsistenz. Ich habe noch 2 Esslöffel kleingehackte Zwiebeln hinzugefügt und mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern gewürzt.

Dann etwa 0,5 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen, es ergibt ca. eine normal große runde Pizza.

Im Backofen bei 200°C für 15 Minuten vorbacken. Rausnehmen und nach Belieben belegen und nochmal für 10 bis 15 Minuten backen. Meine war einfach mit 1 in Scheiben geschnittenen Tomate und einer Kugel Mozzarella belegt.


Fazit: ich fands lecker. Der Rand war sogar knusprig. Natürlich schmeckts nach Fisch, was für mich genau richtig ist, weil ich Thunfisch sehr gerne mag :)

27. Februar 2015

Rezept: mehlfreier Schokokuchen aus Kidneybohnen - so´n Low Carb Dingens

Ja, ich bin mal wieder am Abnehmen. Wie schon 2012 habe ich mich dazu entschlossen, einfach mal die Kohlenhydrate draußen zu lassen. Allerdings in der "verschärften" Version, nämlich den kompletten Tag lang. In 2012 habe ich ja mittags noch ganz normal gegessen. 

Ich bin seit ca. 4 Wochen nun dran und lebe ganz gut :) Warum ich mir einen Kuchen backen wollte, weiß ich gar nicht so genau, vermisse ich doch im Moment wirklich keine süßen Sachen. Anfänglich war die Verlockung noch groß, aber momentan kann ich ganz selbssicher den Kindern Kuchen, Kekse, Gummibärchen und Chips auftischen ohne das Verlangen, selbst auch zuzugreifen.

Dennoch hat mich das Rezept gereizt, denn mal ehrlich: Kuchen aus Kidneybohnen?! Die sind zwar äußerst stärkehaltig (dennoch ja irgendwie "Gemüse"...), aber was kommt dabei raus?

Die Zutaten für eine ca 16*16 cm Form

  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 3 Eier
  • 50 ml Milch (ich habe Sojamilch genommen)
  • 1/2 EL  Öl
  • 75 g Naturjoghurt (ich hab ersatzweise etwas weniger Buttermilch genommen)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2,5 EL Backkakao
  • Backaroma (ich hatte 1/4 Fläschchen Rum und 1/4 Fläschchen Butter- Vanille) 
  • Süßungsmittel nach Geschmack (ich hatte seit Urzeiten Nevella Stevia Streusüße im Schrank, davon habe ich etwa 100 g genommen, hier geht dann backgeeigneter Flüssigsüßstoff, Xucker, Xucker light oder so, Low Carber wissen bescheid ;) )

Die Kidneybohnen im Sieb gründlich abspülen und mit der Milch zusammen ordentlich pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.

 
Alle anderen Zutaten ca. 1- 2  Minuten unterrühren. Der Teig ist recht flüssig. 



Ab in die gefettete Form (oder mit Backpapier ausgelegt) und in den Ofen bei 175°C für etwa 35- 40 Minuten. Aufpassen (ich habe später mit Alufolie abgedeckt) und Stäbchenprobe!

Ich habe meinen Kuchen, der etwa 5 cm hoch geworden ist, in 9 Stücke geteilt und dann eingefroren. So ist es nicht so einfach schnell ein Stück nach dem nächsten zu essen ;)



Er hat recht angenehm geschmeckt. Die Bohnen merkt man nicht. Wenn mans nicht verrät, kann man wohl kaum einschätzen, was drin ist. Der Kuchen ist sehr "knatschig-matschig", saftig wäre unterrieben. 


Wichtig ist mir dabei, er hinterlässt kein "Rührei-Feeling" und auch die Stevia Streusüße ist ganz gut, diesmal kein bitterer Stevia- Nachgeschmack, den ich bei anderen Stevia Produkten so hatte und ganz grässlich fand. 

Ob ich das nochmal backen würde? Glaub nicht. Weil ich einfach zur Zeit gar kein Bedürfnis auf Kuchen habe :)





17. Oktober 2014

Rezept: Käsekuchen (mit Geschichte...)

.... und zwar, weil ich unter anderem Quark und Eier eingekauft hatte. Nicht, weil ich einen Käsekuchen backen wollte. Ganz und gar nicht. Quark essen die Kinder gerne, einfach mit Obst (oder Marmelade) angerührt. Eier kann man immer gebrauchen.

Dann überreichte ich aber den beladenen Einkaufskorb an der Haustür an den Mann, der ihn in die Küche brachte, ich holte noch Reste aus dem Auto und hörte dann nur ein lauten Klatsch. 

Eier und Quark waren dann dezent auf dem Küchenboden verteilt, der Rest drumherum, der Einkaufskorb hinüber. (Ich war übrigens schuld, ich hatte ja den Korb so schwer beladen...).

Resultat: 4 Eier Totalschaden, nicht mehr zu retten, 4 Eier deutlich angeknackst, 4 Eier ein wenig angeknackst, der Rest (22 (da Sondergrößenpackungen) -12= 10 Eier) noch heile. 


Mittags gabs gebratenen Chinanudeln, da flogen schon mal 3 Eier rein. Blieben noch 5 Eier übrig, die genau für diesen leckeren Käsekuchen reichten:

für den Teig (ich habe davon dann gleich die doppelte Menge gemacht, wir mögen Mürbeteig unterm Käsekuchen und sonst reichts bei mir nie mehr für den Rand, nehme eine 26 cm Springform...)

200 Gramm Mehl
1 Teelöffel Backpulver
75 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei
75 Gramm Butter od. Margarine

für die Füllung:
750 Gramm Quark
150 Gramm Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eigelb
250 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 Eiweiß

Teigzutaten in einen Mürbeteig verkneten, die gefettete Springform damit auskleiden. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200° C vorbacken.

Die 4 Eiweiß zu festen Schnee schlagen. Die übrigen Füllungszutaten verrühren, den Eischnee vorsichtig unterheben.
Auf den vorgebackenen Teig füllen, Backofen auf 175°C zurückdrehen und den Käsekuchen für ca. 60-70 Minuten fertigbacken. 



Variationen: man könnte die Füllung noch mit (Rum)Rosinen ergänzen oder Pfirsiche/ Aprikosen auf dem vorgebackenen Teig verteilen. Bzw. Mandarinen in die Füllung rühren.


Geschmacksfazit: Der Käsekuchen ist luftig locker, fällt auch nach dem Backen nicht zusammen, wie schon so manch anderer. Mir ist er schon fast zu locker, dem Sohn allemal, der mag lieber den "kompakten".  Das nächste Mal werde ich wohl nur mit 3 Eischnee arbeiten. Dürfen halt mal nicht zu viele Eier runterfallen. 

Erinnert mich immer wieder an den Witz: Nimm du das Kind und ich die Eier, du lässt ja eh immer alles runterfallen....

Verlinkt beim Sweet Treat Sunday :)

6. März 2014

Rezept: Schneller Krümel-Kirsch-Kuchen

Ich wollte mit Jasmin eigentlich einen Käse-Kirsch-Kuchen backen. Doof nur, als wir festgestellt haben, dass nicht genug Eier da sind. Zwei von 5 Eiern konnte der Kühlschrank bieten und da Sonntag war blieb und nichts anderes übrig: eine schnelle Alternative musste her, Kind war ganz geknickt, dass es keinen Kuchen geben sollte.

Kirschen waren also da, nur ein Teig musste her, der nicht viele Eier benötigt. Streuselteig, Mürbeteig... Da war doch was...



Zutaten:

375 g Mehl
1 Eier
250 g Butter / Margarine
150 g Zucker
30 g gem. Haselnüsse
2 TL Backpulver
1 Vanillezucker
1 Prise Salz

1 kleines Glas Marmelade
3/4 Glas abgetropfte Sauerkirschen (eigentlich 1 ganzes, aber irgendwie sind während der Zubereitung etliche Kirschen verschwunden...)


Die oberen Zutaten zu einem Teig verkneten und verkrümeln. 2/3 davon in eine gefettete Springform drücken. Darauf die Marmelade verteilen, dann die Kirschen. Restlichen Teig darüber streuseln.

In den Backofen für gute 45 Minuten bei 175°C. So ungefähr, wie euer Ofen halt so drauf ist :)

Nach Bedarf (wir haben den immer...) noch mit Puderzucker bestreuen. 



23. Januar 2014

Rezept: Stricknadelkuchen

Den gabs am 2. Weihnachtsfeiertag. Ich fand ihn lecker. Mein Mann fand ihn zu trocken und hat sich noch mehr Sprühsahne draufgemacht. Die Verwandtschaft hatte nichts auszusezten (oder sich nicht getraut). Leider hat sich der gewünschte "Stricknadeleffekt" bei mir nicht eingestellt. Tja, selber schuld, wenn man die nötige Zutat nicht dahat und weglässt. Denn die Schokolade sollte durch Kokosfett geschmeidiger und dünner gemacht werden, um in die Stricknadellöcher zu laufen. Ohne Kokosfett = Schoki zu dickflüssig und somit hatte die ja mal gar keinen Bock sich in die Löcher zu verkrümeln.

So, hier dann der fertige Kuchen und das Rezept :)


Zutaten:

150 g weiße Kuvertüre
250 g Margarine (wers hat, darf natürlich auch Butter nehmen...)
200 g Zucker
2 x Vanillezucker
1 Pr. Salz
5 Eier
75 g Speisestärke
250 g Mehl
1 P. Backpulver

200 g Zartbitterkuvertüre
25 g Kokosfett (Palmin oder so...)

250 g Schlagsahne
1 Löffel Puderzucker

evt. noch "Streudeko" - ich habe ein paar Silberperlen draufgeschmissen

Weiße Kuvertüre schmelzen. Margarine, Zucker, Vanillezucker und Salz aufschlagen, dann die Eier einzeln im Wechsel mit der Stärke unterrühren. Danach langsam unter Rühren die weiße Kuvertüre und zum guten Schluss noch das mit Backpulver vermischte Mehl dazuarbeiten.. 
Ab in eine eingefettete und ausgemehlte Springform und bei etwa 150°C Umluft (175°C normal)  für 1 Stunde in den Ofen.

(da war dann mein Experiment mit eingewickelter Springform, damit der Kuchen plan aufgeht und keinen Hügel bildet, ist mir auch geglückt... wer Hügel mag, macht alles so wie beschrieben, wer Ebenen mag, guckt mal *hier* und passt die Temperatur an und verlängert die Backzeit.)

Kuchen abkühlen lassen und mit einer Stricknadel / Holzspieß zahlreiche Löcher in den Kuchen stechen. Die Zartbitterkuvertüre schmelzen. Das Kokosfett drin auflösen und dann  fast alles - nämlich etwa 5 Esslöffel von dem Schokokram aufheben - auf den Kuchen streichen und auskühlen lassen. 

Das soll dann in die Löcher sickern. Was es bei mir eben nicht tat. Ich schiebs aufs weggelassenen Kokosfett. Sieht wohl ganz nett aus beim Anschneiden, laut Rezeptfoto. Uns blieb der "Aha-Effekt" leider erspart...

Die Sahne steif schlagen. Auf  dem Kuchen verteilen, darauf die nochmals geschmolzene Kuvertüre in Klecksen geben und mit einer Gabel marmorartig durchziehen. 

Den Rand des Kuchens mit Puderzucker bestäuben und Streudeko aufschmeissen. :-)


 

11. Januar 2014

Produkttest: Maggi "So saftig garen" - Gänsekeulen und Bauerngulasch

*Achtung, Achtung* Ungeschönte Wahrheiten.... Nacktes Fleisch, fettige Schenkel. Nicht vegan und nicht vegetarisch und auch nichts dazwischen! ;)


Ich hatte euch im Rahmen eines Projekts des Brandnooz Blogger Clubs von den neuen Maggi Sorten "So saftig garen" erzählt, nämlich *hier*.

Kurz nach der Zusage, dass ich einer der 100 Testbloggern bin, kam ein kleines Päckchen mit reichlich Inhalt hier an.

Leider konnte ich aufgrund der gleichzeitig laufenden iglo Kochchallenge nicht so viele Sorten hiervon ausprobieren, sonst wäre hier echt zuviel Fleisch auf dem Tisch gelandet, mehr als 1-2 mal die Woche brauche ich das nicht und koche es somit nicht ;)
Als erstes habe ich mir die Sorte "Gänsekeulen" herausgesucht. Ich habe noch nie Gans zubereitet, also konnte ein wenig Abwechslung auf dem Speiseplan nicht schaden. Ausserdem hatten sich die Kinder mal wieder Rotkohl gewünscht, der passt ja prima zu Gänsebraten.

Ich habe also 2 Gänsekeulen gekauft, über Nacht aufgetaut und dann nach Packungsangabe zubereitet. Das war nicht schwer: Die Gänsekeulen auf je 2 kleingeschnittenen Zwiebeln (Schalotten) und Äpfeln in den Bratbeutel geben, die Soße anrühren, in den Beutel gießen, diesen verschließen und ab in den Backofen. Die Gänsekeulen habe ich vorher von allem Schwabbeligen befreit, was mir nicht geheuer vorkam ;)

Der rechte Apfel noch kurz vorher beim Spaziergang frisch gepflückt :)
Der klein gefaltete Ofenbeutel

Zutaten in den Ofenbeutel und die Soße angerührt


 
Zutaten eingetütet und verschlossen - fertig für den Backofen


Fertig gegart, noch nicht entfettet

Gans ist fett, hier sieht man die Soße vor dem Entfetten, danach war leider kaum noch Soße übrig... 

Der war nach den angegebenen Garzeit noch sauber - ein echter Pluspunkt beim Zubereiten im Bratbeutel!

Und die Gänsekeulen waren auch lecker. Wirklich gut gewürzt und sie hatten fast überhaupt keinen "Tütchen-Touch".  Die Haut war leicht knusprig, die Soße lecker und sehr würzig, wenn auch etwas zu wenig nach dem Entfetten übrigblieb.

Wir haben das nun zum zweiten Mal am 1. Weihnachtsfeiertag gemacht. Auch dieses Mal hat das wunderbar geklappt. Einzige Veränderung: nach dem Garen hatte ich das komplette "Gemüse" vom Fett befreit, mit einem Glas Gänsefond (aus der Brandnooz Box Dezember) aufgekocht, mit dem Zauberstab püriert und hatte somit reichlich Soße, die ohne großes Nachwürzen auskam und richtig lecker war, und genauso aussah wie in dem Ankündigungsbericht, den ich euch ja oben verlinkt hatte.


Noch ausprobiert habe ich das Bauerngulasch. Das besteht laut Zutaten auf dem Tütchen nur aus Fleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Speck. Ich habe nur Schweinegulasch genommen, das verwende ich eigentlich immer, ich habs nicht so mit Kuh... Insgesamt war mir das irgendwie zu fleischlastig, zumal auch mehr Fleisch als Kartoffeln rein sollten., so habe ich kurzerhand noch Karotten und Champignons hineingetan. 



In einer großen Schüssel vorgemischt


Eingetütet und nun ab in den Ofen

Fertig gegart und ausgetütet

  

Die Zubereitung wie gewohnt einfach, das Ergebnis ok. Fleisch wurde zart, geschmacklich wars auch in Ordnung, es fehlte mir das gewisse Etwas. Ich habe noch mit ein wenig Salz nachgewürzt, was anderes fiel mir nicht ein.
Es fehlen mir auch die Röstaromen, wenn ich sonst normal das Gulaschfleisch und das Gemüse sonst anbrate. Daher sieht das Fleisch auch ein wenig blass aus, insgesamt würde ich hier mehr Gemüse drin verarbeiten, mir war da nämlich trotz meiner Zugaben definitiv zu viel Fleisch drin!



Fazit:
Praktisch ist diese Art der Zubereitung sicherlich. Man kann die Beutel ja schon abends/ morgens fertig machen und dann nur passend zum Essen in den Backofen geben. Dann hat man gar keine Vorbereitung mehr und kann sich auf anderes konzentrieren :)

Natürlich auch wieder hier die übliche Erkenntnis: Bratschlauch gibts auch einzeln zu kaufen. Und eine passende Soße kann man sich (normalerweise) selber zusammenrühren, trifft dann den eigenen Geschmack besser, das "gewisse Etwas" fehlt bestimmt nicht und über die Zutaten geben. Fix-Tütchen hin oder her. Dennoch wäre ich z.B. ohne diesen Test nie auf die Idee gekommen hier Gänsekeulen zu machen. Und siehe da: bis auf das große Tochterkind fanden alle das Ergebnis lecker!  



Leider bin ich bis heute nicht dazu gekommen weitere Sorten auszuprobieren. Anfang Dezember habe ich ja auch für die iglo Weihnachtschallenge gekocht und ausserdem ist die Hauptzutat jedes "So saftig garen"- Mahlzeit Fleisch, und das kommt hier möglichst nur 1-2 Mal die Woche auf den Tisch. 

Aber Hähnchenschenkel liegen in der Tiefkühltruhe schon bereit, die hatte ich auf Verdacht letztens schon einmal eingekauft. 


30. November 2013

Rezept: Kokosberge


Gefunden auf einem Vanillinzuckertütchen und für "kann man mal ausprobieren" befunden.

Die hat mein Sohn am Samstag fast ohne Hilfe gebacken - er hat gelesen, gewogen, gerührt -  und ich war erstaunt, wie ordentliche kleine Häufchen er aufs Backblech setzten konnte *hihi* ich mag "Häufchenkekse" :D




Zutaten für etwa 50 Stück (vielleicht wären es 60 geworden, wenn roher Plätzchenteig hier nicht so beliebt wäre...)

125 g Margarine
100 g Zucker
1 Fl. Backaroma Butter-Vanille
125 g Mehl
75 g Speisestärke
1 Ei
100 g Kokosraspel
2 P. Vanillinzucker
2 TL Backpulver

Alles ab in eine Schüssel und einen Rührteig herstellen. Dann mit 2 Teelöffeln Häufchen aufs mit Backpapier belegte Backblech setzten. Gebacken wird bei ca. 175° C für 10 - 15 Minuten. Darauf achten und nicht zu dunkel werden lassen
Die Kekse kommen noch weich aus dem Ofen, werden dann aber beim Abkühlen fest. 
Ich habe sie dann noch mit Kuvertüre und Kokosraspeln verziert. 

Und lecker sind sie auch noch!