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27. Februar 2015

Rezept: mehlfreier Schokokuchen aus Kidneybohnen - so´n Low Carb Dingens

Ja, ich bin mal wieder am Abnehmen. Wie schon 2012 habe ich mich dazu entschlossen, einfach mal die Kohlenhydrate draußen zu lassen. Allerdings in der "verschärften" Version, nämlich den kompletten Tag lang. In 2012 habe ich ja mittags noch ganz normal gegessen. 

Ich bin seit ca. 4 Wochen nun dran und lebe ganz gut :) Warum ich mir einen Kuchen backen wollte, weiß ich gar nicht so genau, vermisse ich doch im Moment wirklich keine süßen Sachen. Anfänglich war die Verlockung noch groß, aber momentan kann ich ganz selbssicher den Kindern Kuchen, Kekse, Gummibärchen und Chips auftischen ohne das Verlangen, selbst auch zuzugreifen.

Dennoch hat mich das Rezept gereizt, denn mal ehrlich: Kuchen aus Kidneybohnen?! Die sind zwar äußerst stärkehaltig (dennoch ja irgendwie "Gemüse"...), aber was kommt dabei raus?

Die Zutaten für eine ca 16*16 cm Form

  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 3 Eier
  • 50 ml Milch (ich habe Sojamilch genommen)
  • 1/2 EL  Öl
  • 75 g Naturjoghurt (ich hab ersatzweise etwas weniger Buttermilch genommen)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2,5 EL Backkakao
  • Backaroma (ich hatte 1/4 Fläschchen Rum und 1/4 Fläschchen Butter- Vanille) 
  • Süßungsmittel nach Geschmack (ich hatte seit Urzeiten Nevella Stevia Streusüße im Schrank, davon habe ich etwa 100 g genommen, hier geht dann backgeeigneter Flüssigsüßstoff, Xucker, Xucker light oder so, Low Carber wissen bescheid ;) )

Die Kidneybohnen im Sieb gründlich abspülen und mit der Milch zusammen ordentlich pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.

 
Alle anderen Zutaten ca. 1- 2  Minuten unterrühren. Der Teig ist recht flüssig. 



Ab in die gefettete Form (oder mit Backpapier ausgelegt) und in den Ofen bei 175°C für etwa 35- 40 Minuten. Aufpassen (ich habe später mit Alufolie abgedeckt) und Stäbchenprobe!

Ich habe meinen Kuchen, der etwa 5 cm hoch geworden ist, in 9 Stücke geteilt und dann eingefroren. So ist es nicht so einfach schnell ein Stück nach dem nächsten zu essen ;)



Er hat recht angenehm geschmeckt. Die Bohnen merkt man nicht. Wenn mans nicht verrät, kann man wohl kaum einschätzen, was drin ist. Der Kuchen ist sehr "knatschig-matschig", saftig wäre unterrieben. 


Wichtig ist mir dabei, er hinterlässt kein "Rührei-Feeling" und auch die Stevia Streusüße ist ganz gut, diesmal kein bitterer Stevia- Nachgeschmack, den ich bei anderen Stevia Produkten so hatte und ganz grässlich fand. 

Ob ich das nochmal backen würde? Glaub nicht. Weil ich einfach zur Zeit gar kein Bedürfnis auf Kuchen habe :)





27. November 2013

Produkttest: Weight Watchers Brotaufstriche

Langeweile auf dem Butterbrot und ein "Zuviel" auf der Waage, eine seltsame Kombination, die hier aber durchaus vorkommt.

Das ewige Einerlei beim Abendessen ist schon manchmal frustrierend: Salami, Schinken, Käse. Manchmal stehe ich beim Einkaufen vor den Theken und frage mich ersthaft, was ich denn nun nehmen soll. Alles schon gehabt, alles schon so oft gegessen. 

Eine schöne Alternative dazu bieten da verschiedene Brotaufstriche, und wenn man mit diesen dann auch noch ein paar überflüssige Kalorien sparen kann, dann umso besser.

Nun habe ich hier 4 Sorten Brotaufstriche von Weight Watchers ausprobieren dürfen, und zwar Tomate Mozzarella, Geflügel, Thunfisch und Ei.  Die sind alle ganz neu und es kann sein, daß sie noch nicht überall im Handel verfügbar sind.

Die Grundlage von diesen Aufstrichen ist, soweit ich das aus den Zutaten rauslesen konnte, eher Frischkäse und Joghurt. Das macht die Sache natürlich weniger gehaltvoll, weil fettreduziert. Das Gute außerdem: der Geschmack hat darunter absolut nicht gelitten.








Hier mal ein paar Eindrücke:

Die Sorte Thunfisch wartet mit Erbsen und Paprikastückchen auf. Natürlich auch mit Thunfisch ;)
 

Eiersalat mit großen Eierstücken und Schnittlauch - mein Favorit!


Tomate Mozzarella mit vielen Tomatenstückchen und kleinen Mozzarellastücken, davon dürften es mehr sein. Durch die Tomaten schmeckt es sehr frisch und leicht.


Und dann noch der Geflügelaufstrich: viel Frucht, mir gefällt aber die Konsistenz der Soße nicht, irgendwie ist die anders als bei den übrigen Sorten. Ein bißchen mehr Curry fände ich lecker.




Die Mayonnaise, wie sie in vielen anderen "normalen" Brotaufstrichen verwendet wird, ist hier in den Weight Watchers Aufstrichen durch eine Mischung aus Frischkäse und Joghurt(pulver...) ersetzt. Den Unterschied merkt man nicht, ausser vielleicht bei der Sorte Geflügel, das hatte ich ja schon oben erwähnt. 

Insgesamt auf jeden Fall könnte ich hier durchaus zum Wiederholungstäter werden, vorallem mit dem Eiersalat, hab ich mal erwähnt, dass ich total auf Eiersalat stehe?!....

18. August 2012

Ein Moppel speckt ab - Teil 6 - Zwischenbericht

Heute morgen zeigte die Waage ein aktuelles Kampfgewicht von 

82,6 Kilo

an. Macht ein Minus von 21,8 Kilo seit dem 1.1.2012 und immerhin ein Minus von 2,9 Kilo seit meinem letzten Bericht am 19. Juli 2012 - also vor 4 Wochen.

Hatte ich erwähnt, dass ich in eine Reithose in Gr. 42 passe?! Ok, die Dinger dehnen sich gewaltig, aber wenn ich daran denke, dass ich am Anfang des Jahres in Hosen meist die Gr. 46/48 getragen habe... Jeans kaufe ich nun in Gr. 44. Oberteile musste ich meist in Gr. 50/52 nehmen. Jetzt greife ich zur Gr. 46. Ok, auch zu 48/50 - aber ich mags einfach nicht, wenn die Sachen so eng anliegen...
Ich habe die letzten Tage festgestellt, dass Klamottenkaufen durchaus Spaß machen kann. Wenn man dann in so "ganz normale" Geschäfte gehen kann und Sachen einfach passen und man nicht in Spezialgeschäfte mit Moppelecke schleichen muss. Nachteil aber: Klamottenkaufen macht Spaß *gg* - soviel neues in so wenigen Tagen hab ich noch nie gekauft... Heute wieder eine ziemlich kurze Hose (die letzten Jahre waren meine Hosen höchstens 7/8 lang...) und ein einfaches schwarzes Shirt.

So langsam mache ich keinen Bogen mehr um den Spiegel in unserem Flur, sondern finde den Anblick annähernd akzeptabel. Aufhören mit Abnehmen möchte ich noch lange nicht. Ziel ist es jetzt erst einmal im September dann unter 80 kg zu kommen. Wobei mir da wieder diese gemeinen "zyklusbedingten Wassereinlagerungen" in die Quere kommen werden, die mir letztes Mal gute 2 kg mehr bescherten... Aber die sind ja mit einigen Freunden-Gramm doch gepurzelt. Aber wo ich irgendwann mal hin möchte, das kann ich so nicht sagen. 75 Kilo vielleicht?! Kann ich das so sagen? Ich denke, irgendwann machts einfach *klick* und das Wohlfühlgewicht ist da.

Was gibts sonst noch über mein Abnehmen zu berichten?! In Sachen Ernährung habe ich nicht viel geändert: morgens nichts, nur Kaffee, mittags normales Familienmittagessen, abends einen Vibono Shake oder im Moment viel Salat, weil die Nachbarin fleissig vorbeibringt, wir kaum mit essen hinterherkommen. 
Wie immer gibts auch meist am Wochenende "Fresstage", an denen ich auch Kuchen, Süßigkeiten (jetzt liegt eine Tüte Matador Lakritz Mix neben mir...) und Co. in größeren Mengen  esse. Aber ich muss sagen, dass ich mir da überhaupt keine Gedanken drum mache. Mich immer nur frage, was um Himmels Willen ich da früher Tag für Tag so alles in mich reingestopft habe, um so dermaßen zuzunehmen?! Wenn es doch auch bei Kuchen & Co. mit Abnehmen funktioniert.

Und zur Bewegung: Ich fahre unheimlich gerne Fahrrad, versuche alle Wege innerhalb des Ortes auf jeden Fall per Rad zu erledigen, hole Mimi zu Fuß in der KiTa ab, gehe mit unserem Hund die große Runde spazieren. Schaffe ich die Hunderunde zeitlich nicht, dann fehlt sie mir. Man gewöhnt sich doch schnell dran. Neu dazu, was ich unbedingt beibehalten möchte: Dienstag abends Reitstunde! Mein Muskelkater ist heute endlich so gut wie weg. Hat sich ja nur 4 Tage gehalten. Da frage ich mich, was die Muskeln in meinen Oberschenkeln denn die letzten Jahre so gemacht haben???! Aber ich jogge nicht, ich walke nicht, ich gehe nicht ins Fitnessstudio!

Wenn ich dann so meine kleine Tochter mit ihren 14,5 Kilo trage, dann frage ich mich auch, wie ich das (und ja noch 6 Kilo mehr) am Anfang des Jahres noch täglich mit mir rumgeschleppen konnte. Körperliche Veränderungen, die ich sonst noch so merke: meine Füße schmerzen nicht mehr. Unten drunter, die Fußsohlen, das Auftreten tat manchen Morgen so weh, dass ich hätte heulen können. Aber ging ja nicht anders, ich musste ja aufstehen und laufen. Das habe ich nun seit Monaten nicht mehr gehabt. Meine Knie knirschen aber immer noch, vorallem beim Treppensteigen...
Leider hat meine Haut, vorallem die am Bauch, noch nicht mitbekommen, dass sie sich ein wenig zusammenziehen darf. Ich hoffe, dass sich da noch was tut und sie sich zurückbildet. Oder ob ich doch ein bißchen Bauchtrainig machen müsste? Das wäre so gar nicht mein Ding...





 

15. Juli 2012

Ein Moppel speckt ab - Teil 4 Belohnung?!

Erst einmal das Interessanteste: heute morgen zeigte die Waage ein Kampfgewicht von

85,8 kg

an. Ein Minus von  18,6 kg seit Beginn und 1,9 kg seit dem letzten Bericht vom 9. Juli 2012.

Als ich Anfang des Jahres mit dem Abnehmen angefangen habe, habe ich nicht wirklich fest an mich geglaubt. Zu lange war ich dicker und dicker geworden. Ein "ich fühl mich doch soooo wohl"- Gefühl schleicht sich ein (obwohl es ja ganz und gar nicht so ist). 

Als Motivationshilfe setzt man sich ja erstmal kleine Ziele, bei einem Kilo weniger macht man Freudentänze und freut sich, wie  toll man ist. Sind die etwas größeren erreicht, möchte man ja auch eine "richtige" Belohnung haben, oder?! Seltsamerweise hatte ich nicht solche Gedanken wie "dann esse ich ne Pizza/ Pralinen/ Döner/ Gummibärchen/ Chips oder alles zusammen!" (dann wäre der Erfolg ja sicher wieder zunichte...) sondern es kamen solche Überlegungen, wie "wenn ich 10kg abgenommen, dann kaufe ich mir eine neue Jacke!". Die dann hoffentlich auch nötig wird, weil ich dann so abgenommen habe, dass meine jetztige zu groß ist.  Ich hatte mir schon lange eine ausgeguckt, aber immer war etwas anderes wichtiger, mal neue Sommerschuhe für die Kinder, mal ein normaler Einkauf, oder was auch immer. Als dann die 10 kg tatsächlich weg waren, habe ich aber gar kein Bedürfnis nach einer materiellen Belohnung gehabt. 

Ich freute mich einfach, dass vieles einfacher geworden ist. Ich freute mich an mehr Energie, über die Lust an der Bewegung, einfach über einen leichteren Körper. Darüber, dass ich mich auf dem Trampolin wohl fühlte, meinen Kindern besser hinterherlaufen konnte.

Jetzt, nach 18,6 kg, habe ich mir dann doch einmal eine materielle Belohnung gegönnt, ich war erstens beim Frisör (nach einem Jahr mal wieder...), habe dort geschätzte 2 kg Haare gelassen. Dann war ich kurzerhand noch shoppen. Eine neue Hose fehlt seit längerem, nicht nur wegen dem Abnehmen, sondern auch weil eine unten an den Hosenbeinen total kaputt ist, eine andere am Knie durchgescheuert und überhaupt...

Erster Griff ging natürlich erstmal zur alten Größe: Gr. 48. Mmh, ach - ich probier mal eine Nummer kleiner... Gr. 46 mit in die Kabine, angezogen und festgestellt: da passt noch jemand mit rein, viel zu weit!!!

Also nach Gr. 44 gesucht, gefunden: sitzt passt und hat noch Luft *freu*. Hach - Belohnung pur!

Größtenwahnsinnig danach der Griff zum Pullover in Gr. 46. Anfang des Jahres war ich noch Klamotten kaufen und wurde von der Verkäuferin auf Gr. 52 beraten. Daher machte ich mir nicht viel Hoffnung, in den Pullover zu passen, ohne wie Presswurst auszusehen. 

Nein, er passte ganz gut. Ich habe ihn gekauft. Es ist wahnsinn! Ich fühle mich sooo wohl drin und würde am liebsten alles große aus dem Kleiderschrank werfen. Da er dann allerdings leer wäre, gönne ich mir eher nach und nach was. 

Und nun zeige ich euch noch schnell mein liebstes Abendessen im Moment!

Da ich nach einem normalen Vibono-Shake abends manchmal noch ein wenig Hunger hatte, habe ich in den Rezepten gesucht und bin *hier* hängengeblieben:

Apfel-Shake über Magerquark. Also ein üblicher Vibono-Shake mit Flohsamen, aber mit etwas Obst, den man noch über eine Magerquarkportion (etwa 150 g) schüttet.

Ist zwar was fürs Frühstück, aber da ich nicht frühstücke, esse ich es halt abends.

Ich habe schon verschiedenes Obst ausprobiert: je einen halben Apfel, Banane oder Pfirsich. Die Shake-Zutaten samt Obst fliegen immer in den Standmixer. Ich habe aber immer mit noch ein wenig Süßstoff  und Zimt im Quark nachgeholfen. Die Variante mit Banane schmeckte mir am besten! Und danach war ich wirklich pappsatt.




Lobend zu erwähnen ist auch, dass mir der Heißhunger auf Süßes irgendwie abhanden gekommen ist. Nicht, dass ich ihn vermissen würde... aber mir fällt es dann auch nicht schwer, nach einem genaschten Gummibärchen einfach einzuhören (früher hätte ich frühestens 5 Gummibärchen vor Tütenleere aufgehört...). Wobei ich auch gut ohne dieses eine genaschte Gummitier hätte leben können, aber wenn es mir meine Kleine schon so dahinhält und flötet: "Hier Mami, ess doch auch mal eins!" - wer sagt schon nein...
Habe ich doch Lust auf was Süßes habe ich eine Alternative für mich gefunden: Zero Cola. Besser gesagt Pepsi Max - die schmeckt mir besser. Ein großes Glas eisgekühlte Cola - danach ist mein Süß-Bedarf wirklich gedeckt - und das bei Null Zucker, Null Kalorien, Null Kohlenhydraten... Null Natur... egal...




11. Juli 2012

Produkttest: Nevella Stevia Streusüße

Was machen, wenn der Kalorienbedarf des Tages abends völlig gedeckt ist, aber sich doch die Lust auf was Süßes breit macht?

Ein Tipp meiner Mama war früher schon immer: Wackelpudding - aber nicht mit Zucker gemacht, sondern mit flüssigem Süßstoff. Dann kann man da ordentlich von essen. Süßstoff nehme ich nun nicht, dafür probiere ich dann mal die Stevia Streusüße von Nevella aus der Mai brandnooz Box aus.


Und schlage gleich noch eine weitere Fliege mit dieser Klappe: ich erfülle meinen Kindern den Wunsch, ihnen einen Pudding in der Hasenform (eigentlich ein Sandförmchen...), die sie zu Ostern in der KiTa geschenkt bekommen haben, und die seitdem hier im Schrank liegt, zu machen.


Die Dosierungsanleitung auf der Packungsrückseite macht es einfach die Streusüße zu dosieren. Dabei entspricht 1 Teelöffel Zucker 1 Teelöffel Stevia-Pulver. Bei größeren Mengen entsprechen 10 g Zucker dann 1 g Stevia-Pulver. Somit brauchte ich für meinen Wackelpudding 7 g Stevia-Pulver.



Die Anwendung ist gleich wie mit normalem Zucker. Die Stevia-Süße löst sich auch super schnell auf, schäumte nur anfangs ein wenig.


Das Ergebnis überzeugt auch: eine angenehme Süße, sie aber auch ihren Nachgeschmack hat, den ich noch nicht so richtig einordnen kann. Anders als bei Süßstoff, der Nachgeschmack fällt halt auf, ist aber nicht unangenehm. 




Seitdem nehme ich die Streusüße öfter zum kalorienverminderten Süßen: egal ob Quarkspeise oder Pudding. Die Streusüße ist übrigens auch zum Backen geeignet - das möchte ich dann auch noch ausprobieren!

9. Juli 2012

Ein Moppel speckt ab.... - Teil 3: Es kommt wieder Bewegung rein

Denn es purzeln wieder einige Gramm von der Waage. Heute morgen stand da auf dem Display

87,7 kg

macht also ein Minus von 16,7 kg seit dem 1.01.2012. Anders ausgedrückt auch ein Minus von 800 g seit dem letzten Bericht am 30. Juni.

Und das, obwohl ich mal konsequent, mal weniger konsequent war, mit dem was ich esse... Ich habe nämlich herausgefunden, dass Prinzenrolle-Kekse hervorragend zu dem abendlichen Vanille-Sahne-Vibono-Shake passen *räusper*

Insgesamt war es schon seltsam, was ich da teilweise gegessen habe... Gestern habe ich über den Tag verteilt z.B. 3 kleine Scheiben Brot mit Nutella gegessen, dazu einen halben Schoko-Osterhasen. Dazu kam dann fürs schlechte Gewissen 12 Kilometer Fahrradfahren. Und eine Kugel Joghurteis in der Waffel... Am Abend dann eine kleine Tasse Vibono-Eiweißdrink und einen Kaffee.

Aber es gab auch einen normaler Grillabend mit Schichtsalat, Würstchen, Steaks & Brötchen aus "bösem" Weißmehl. Aber ich schaue halt immer, dass dann der Rest des Tages recht sparsam war, also nur ein ganz kleines Sonntagsfrühstück (nur Rührei pur...), mittags dann den Vibono Shake, am Abend gegrillt.
Wobei ich feststellen musste, dass es verführerisch ist, abends richtig zu essen. Danach fiel es mir deutlich schwerer, nicht noch etwas zu naschen, bzw. nicht weiter zu essen, obwohl ich pappsatt war.
Habe ich mittags gut gegessen, dann reicht mir abends der Eiweißshake und der Heißhunger bleibt aus.

Weil ich aber nun schon soviel über den Vibono Eiweißdrink erzählt habe, möchte ich euch kurz zeigen, wie er zubereitet wird.

Pro Portion werden 2 Esslöffel (etwa 23 g) Eiweißpulver in 250 ml fettarme Milch eingerührt. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel 23 g verteilt auf zwei Esslöffel sind, wiege ich erst immer einmal ab. 

Dazu kommt dann noch ein Teelöffel der Flohsamenschalen. Nochmal umrühren und bald trinken, denn die Flohsamen neigen dazu, wenn man etwas stehen lässt, stark aufzuquellen und sich dann oben als dicke Schicht abzusetzen. Das lässt sich dann eher löffeln als trinken ;-) Die aufgequollenen Flohsamenschalen sind aber arg glibberig und naja, ergibt ein seltsames "Trink- und Mundgefühl". Aber: sie machen gut satt. Und macht man das Ganze richtig extrem schaumig im Standmixer, dann erhält man so etwas wie Grießpudding *lach*.



30. Juni 2012

Ein Moppel speckt ab... Teil 2 - Und nun?!


Da stand ich nun also mit meinen 104,5 Kg auf der Waage. Kein gutes Gefühl.

Natürlich war ich mir vorher schon irgendwie im Klaren gewesen, dass ich nicht gerade die Schlankeste bin und etliches zuviel auf den Rippen, Hüften, und sonstwo hängen hatte. Nicht nur, dass man halt sichtbar schlechter zurecht wird, hier und da die dicken Speckrollen unter der mal locker sitzenden Kleidung sichtbar werden. Natürlich merkte ich auch, dass ich einfach nicht mehr so konnte, wie ich wollte. Ich ging dann ganz unterbewußt auch jeder Bewegung/ Anstrengung aus dem Weg. 
War ja auch ganz klar: denn wenn ich einen Wäschekorb vom Keller bis ins Schlafzimmer im Dachgeschoss getragen hatte, musste ich danach erst einmal mindestens 10 Minuten schnaufend und kurz vorm Kollaps, Pause machen. Spaziergänge wurden auf ein Minimum gekürzt - auch die Hundespaziergänge - die Spaziergänge mit den Kindern. Alles andere einfach mit dem Auto erledigt.

Aber nicht nur die fehlende Bewegung war ein Problem, mein ganzes Essverhalten. Wie schon in Teil 1 erwähnt, sobald es stressig wird, begann ich was zu essen. Besonders gerne Süßigkeiten. Da verschwand schnell eine Tafel Schokolade. Nachmittags habe ich mit meinen Kindern gerne fast jeden Tag Kuchen oder Kekse gegessen. Obwohl ich eigentlich noch keinen Hunger hatte, das Mittagessen war ja auch immer reichlich. Abends gabs dann noch Abendbrot mit den Kindern zusammen und dann, wenn die Kinder im Bett waren und die letzten Handgriffe im Haushalt erledigt, belohnte ich mich auch gerne mit einer extra Portion Spaghetti mit Pesto Rosso. Eigentlich waren es eher 2 Portionen. Und das dann abends um 21.00 Uhr, nicht viel später noch ein paar Chips und/ oder Gummibärchen, und dann ins Bett. Ich habe kein Hungergefühl mehr gekannt, habe immer mal was gegessen wenn es mir in den Sinn kam.

Da stand ich also immer noch mit meinen 104,5 Kilo auf der Waage, sah meine Rollen, Polster und wurde mir einfach bewußt, dass ich mich so nie und nimmer wohlfühlte und das es so nicht weitergehen konnte. 

Ich zog mich an, nahm mir die Hundeleine samt Hund und sagte:"Ich gehe dann mal mit dem Hund!".

Das Wetter im Januar war, wenn ihr euch erinnert, gelinde gesagt schei*e. Schneeregen, Wind und *bäh*.

Ich lief / ging schlich also am 1.01.2012 meine erste "Hunderunde" - eine Runde um den Berg, gute 3-4 Kilometer, am Anfang eine "höllische" Steigung, dann ein gutes Stück schön geradeaus, dann gemäßigt wieder bergab.

Mein 3DS als Schrittzähler ging mit: 4462 Schritte in gut 55 Minuten. Und mir tat alles weh, ich war klatschnass geschwitzt und einfach fix und alle. Aber diese Runde ging ich ab da jeden Tag, egal wie bescheiden das Wetter war. Ich zog mich mittags an und ging los. Am dritten Tag hatte ich Muskelkater im linken Arm, dem Arm, mit dem ich immer die Leine hielt. Ich fand es erschreckend!

Zusätzlich musste ich natürlich was an meine Essgewohnheiten ändern. Ich war noch nie der große Frühstücker - also ließ ich es einfach ausfallen. Kein Toastbrot mehr - macht eh nicht satt und somit ist es egal, ob ich es esse oder nicht. Mein Morgen bestand/ besteht somit nur aus ein oder zwei Tassen Kaffee mit Süßstoff und Milch. 

Mittags habe ich (fast) normal weitergegessen. Ich habe auch nicht viel daran geändert, was ich koche. Da war auch schon immer ein großer Gemüse oder Salatanteil dabei. Das einzige, was ich geändert habe: ich koche viel viel weniger mit Sahne oder Schmand. Vorher kam immer und überall ein wenig (oder ein wenig mehr...) Sahne rein, weil der rahmige Geschmack einfach lecker ist. Nun nur noch selten. 

Der Kuchen oder die Kekse habe ich für mich Nachmittags gestrichen. Nun trinke ich einfach meinen Kaffee ohne Beilage. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, ab und an gabs/ gibt es  auch Kuchen, aber dann habe ich einfach das Mittagessen ausfallen lassen, oder eben weniger gegessen.

Die Zusatzportionen am Abend wurden ersatzlos gestrichen. Um ca. 18.30 Uhr gab es das letzte Essen für mich. Ich schnippelte mir brav jeden Abend meinen Salat oder machte mir Broccoli in der Mikrowelle. 
Günstig für mich ist gewesen, dass ich eh sehr gerne Salat und Gemüse esse. Broccoli liebe ich und es machte mir somit überhaupt nichts aus, den fast täglich zu essen. Dazu gabs immer etwas gekochten Schinken oder ein hartgekochtes Ei. Im Salat landete auch mal eine halbe Dose Thunfisch.

Auf Süßigkeiten verzichtete ich aber dennoch nicht. Ich bin der Meinung, je länger und härter ich mir etwas verkneifen muss, desto stärker ist das Verlangen danach. Also gönne ich mir Schokolade oder Gummibärchen. Ganz bewußt, nicht einfach nur reingestopft. Dann reicht auch plötzlich ein Riegel Schokolade oder so ein Portionstütchen Gummibärchen. 

Alles lief nicht so glatt. Mein Kreislauf spielte an manchen Tagen nicht mit. Meist am frühen Abend bin ich wahrlich Karussell gefahren. Es war echt so schlimm, dass ich mich jammernd ins Bett verkrümelt habe, in der Hoffnung, bloß schnell einzuschlafen und "normal" wieder aufzuwachen. Leider ging es mir am anderen Tag immer noch nicht besser, aber mein Mann war an der Arbeit, so dass ich dennoch die Kinder für Schule und Kindergarten fertig machen musste. Mittags gings dann ein wenig besser und ich bin dann trotzdem mit dem Hund gegangen. 

Die Hunderunde lief auch immer besser. Erst kam ich immer fix und alle oben auf dem Berg an. Das Herz pochte fast aus dem Hals raus, ich bekam kaum Luft. Nach 4 Wochen aber war davon nichts mehr zu merken. Auch heute noch marschiere ich locker da hoch. Und brauche für die Runde meist genau 40 Minuten. Das ist ein richtig gutes Gefühl! Auch beim Fahrradfahren merke ich, dass ich gewisse Strecken nicht in einen niedrigen Gang runterschalten oder gar absteigen und schieben muss...

Ich traue mich auch endlich mit aufs Trampolin mit den Kindern und das Springen macht echt Spaß! 

Jeden Morgen steig ich nun auf die Waage. Es heißt ja auch, dass es auch reichen würde, einmal wöchentlich zu wiegen. Aber ich möchte es einfach täglich unter Kontrolle haben. Die Angst vor neuen Kilos ist einfach da und groß. Habe ich abends mal was anderes gegessen, als Salat, dann habe ich den anderen Morgen immer das Gefühl, als ob wieder 2 Kilo mehr auf der Waage sind. Stimmt meist gar nicht...

Tja, so erging es mir in den vergangenen 6 Monaten, aber mit Erfolg. Denn die Waage zeigt nun seit 3 Tagen ein Gewicht von 88,5 Kilo an. Also 

- 16 Kilo

So langsam komme ich in einen Bereich, wo es deutlich wird, dass ich abgenommen habe. Ich werde darauf angesprochen, was auch wieder anspornt. Ich selber merke natürlich auch die Veränderungen. T-Shirts, in denen ich vorher eher einer Presswurst glich, sitzen nun luftig. Hosen rutschen, in meinen Gürtel kann ich bald das dritte neue Loch machen. Viele Pullis werden mir zu groß. Meine (Kunst-) Lederjacke kann ich wieder locker zu machen. Das ging Ende letzten Jahres nicht mehr.  Wenn ich meinen Hals oder Bauch anspanne, dann sieht man das auch :-) Das Gesicht ist schmaler. Meine Finger werden dünner, ich verliere immer öfter einfach so meinen Ehering.

Trotzdem: Das letzte Kilo hat sich aber sehr lange Zeit gelassen, bis es weg war. Fast 1,5 Wochen tat sich nämlich auf der Waage keine Veränderung, bzw. eher immer mal ein halbes Kilo mehr. Nicht mehr viel und ich bin immerhin wieder bei dem Gewicht angekommen, das ich vor den 3 Schwangerschaften hatte.

Da es aber so langsam voran geht, habe ich mich entschlossen, noch einen anderen Weg zu probieren.

Ich habe von Vibono ein Startpaket Eiweißshakes und Flohsamenschalen bekommen. Dazu noch das Buch "Schatz, meine Hose rutscht!", sowie einen Milchschäumer. Ein solcher Shake wird nun mein Abendessen. Vorher habe ich mir die Anleitung und die kostenlosen Coaching Briefe durchgelesen.



Ich habe jetzt die vergangenen 3 Tage schon welche getrunken, jede Sorte also mal probiert. Mir schmecken sie auch gar nicht schlecht, die Flohsamenschalen hatte ich mir schlimmer vorgestellt (bei dem Namen...). Aber in die Shakes eingerührt werden sie sämig wie feine Haferflocken, aber mit dem Vorteil, dass sie kaum Kohlenhydrate und Kalorien haben. Die Shakes machen super lange satt und sind auch schnell und einfach zubereitet. Favorit ist eindeutig Schoko-Nougat ^^. Die Sorte Sahne-Vanille ist ok, und "Pur" geht da eher, wenn ich z.B. einen Löffel Instant-Kaffee (und einen Spritzer Süßstoff...)  dazugebe. 



Das Buch "Schatz, meine Hose rutscht" habe ich angelesen und schon einige Ansätze gesehen, die ich für mich auch so herausgefunden habe :-)  


Ich bin nun gespannt, wie es mir gewichtstechnisch mit den Vibono Produkten ergeht und werde natürlich weiter berichten!