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17. April 2016

{Monsieur Cuisine} Gemüsebrühenpaste II

Eine weitere Gemüsebrühenpaste habe ich ausprobiert. Die erste Variante kommt ja ohne kochen aus, hier wird nun alles noch schön einreduziert.

Zutaten:

900 g gemischtes Gemüse
 Quer durchs Beet. Mal eine mögliche Mischung:
100 g Knollensellerie,  200 g Möhren, 150 g Zwiebel, 50 g Tomaten, 100 g Kohlrabi, 150 g Broccoli, 100 g Porree, 1 Knoblauchzehe, 50 g frische Champignons
 (einfacher Einstieg: eine Packung Suppengrün, gibts ja immer in der Gemüseabteilung, auffüllen auf 900g mit Wunschgemüse. Mögliche Abwandlungen: Zucchini, Stangensellerie, Paprika, getrocknete Tomaten anstelle von frischen, etc...)
6 Stängel frische Käuter (wie Basilikum, Rosmarin, problemlos durch TK-Kräuter zu ersetzen, ich hatte auch schon nur Schnittlauch)
4 Stängel Petersilie (wäre ja bei dem Suppengemüse dabei)
200g grobes Meersalz 
30 ml trockenen Weißwein (also, ich habe auch schon Rotwein genommen. Oder einfach weglassen bzw. durch etwas Wasser ersetzen)
1 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt

Wer mag kann noch 1 Chilischote oder 1 kleines Stückchen Ingwer nach Geschmack dazugeben. 


Zubereitung:

Gemüse putzen, grob würfeln und mit den Kräutern 15 Sekunden/ Stufe 7 zerkleinern.


Salz, Wein, Öl und Lorbeerblatt dazu und 40 Minuten/ Stufe 2/ 100° ohne Meßbecher einkochen. 

1 Minute/ Stufe 10 pürieren (evt. vorher das Lorbeerblatt rauspuhlen, dass wurde bei mir nicht ganz klein und hin und wieder hatte man dann halt so ein Lorbeerbrocken im Essen). Heiß in Twist-Off-Gläser o.ä. füllen. 

  Hält im Kühlschrank mehrere Monate.




3. März 2016

{Monsieur Cuisine} Gemüsebrühenpaste

Ich nutzte bislang immer die Gemüsebrühe von Wela. Genauer gesagt die "Pur", also die ohne Geschmacksverstärker.
Allerdings ist die recht teuer. Das kann man doch auch selber machen :) und nach seinen eigenen Vorlieben gestalten.

Monsieur Cuisine hilft mir dabei, oder jede ander Küchenmaschine. Oder Stabmixer oder so.

Zutaten Original:

1 Bund Suppengrün
6 getrocknete weiche Tomaten
4 getrocknete Steinpilze
1 getrocknete Chilischote
80 g Meersalz 

Zutaten meine Abwandlung:

1 Bund Suppengrün
3 EL getrocknete Tomatenflocken, in heißem Wasser eingeweicht 
1/2 EL Chiliflockengewürzmischung
80 g Meersalz

Zubereitung:

Suppengemüse (meines bestand aus Karotten, Sellerie, Porree und Petersilie) waschen, schälen, grob würfeln und in den Mixbehälter geben. 
Dazu kommen nun die Tomaten (in meinem Fall die eingeweichten und wieder ausgedrückten Flocken), das Salz und die Chilischote (Chiligewürzmischung).



Zerkleinern 40 Sekunden/ Stufe 6.

Gegebenfalls mit dem Spatel alles noch einmal nach unten schieben und noch einmal 20-30 Sekunden bei Stufe 6 zerkleinern.

In saubere Schraubgläser (oder dichtschließende Kunststoffdosen) füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält es sich etwa 6 Monate. 

2 TL ersetzten etwa einen handelsüblichen Brühwürfel. Ich nehme einen Ticken mehr...




Weitere Variationen:
Suppengemüse war bei mir recht karottenlastig. Die ein oder andere könnte man noch durch Petersilienwurzel od. Pastinake ersetzen. Die Steinpilze hätte ich auch spannend gefunden, aber habe im Laden keine gefunden. Vielleicht mal den einen oder anderen frischen Champignon?!
Würziger wird es noch durch die Zugabe von frischem Ingwer oder Meerrettich, dazu einfach ein walnussgroßes Stück mit zerkleinern. 
Ich werde mehr Kräuter nehmen, der mickrige Stengel Petersilie ist mir doch zu wenig. Einfach frische oder TK Kräuter ergänzen.

28. Februar 2016

{Monsieur Cuisine} Kartoffelpüree


Kartoffelbrei - ein sehr gerne gewünschtes Mittagessen von meiner jüngsten Tochter. Wenn ich frage, was es dann noch dazu geben soll, dann sagt sie: "Ketchup!". 

Bei Kartoffelpüree gibts ja auch eher so zwei Typen:  

Typ 1 Tapetenkleister. Ganz fein, ohne auch nur ein kleines noch vorhandenes Stückchen, cremig. Eben die Konsistenz, die sonst nur der fertige Brei aus der Tüte erreichen kann.

Typ 2, der stückige. Herzhafte, kernige, eher so der Kartoffelstampf, der nur kurz mit dem guten alten Stampfer bearbeitet wurde. 

Ich bin Typ 2. Durchaus verfeinert mit Milch und Butter, und natürlich jeder Menge Muskatnuss. Aber bitte bitte noch Kartoffelstücke drin!

Meine Töchter sind Typ 1. Fein, feiner, Tapetenkleister.

Tapetenkleister muss doch perfekt im MC gelingen, habe ich mir so gedacht. Also mal los.

Rezept für 4 Portionen:

1 kg Kartoffeln
225 ml Wasser
n.B. 1/2 TL gemahlenen Rosmarin
Salz
100 ml Milch oder Sahne
1 EL Butter 
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1. Kartoffeln schälen, vierteln und ab direkt in den Mixtopf. Dazu dann das Wasser, Rosmarin und einen TL Salz. Ich hatte hier stattdessen eine selbst gemachten Gemüsebrühpaste genommen.


2. Nun 30 Minuten/100° C/Stufe 1 kochen.

Bzw. kann man nach gut 20 Minuten immer mal in den Mixtopf schauen, weil die Garzeit von der Größe der Kartoffelviertel abhängt, ist klar, oder?! Jedenfalls hatte ich nach 24 Minuten eh nur noch Kartoffelmatsch und habe dann mit dem nächsten Punkt weitergemacht: 

3. Milch oder Sahne und die Butter dazu, 20 Sekunden/Stufe 4 verrühren. Eventuell mal mit dem Spatel nachhelfen und alles nach unten schieben. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, dazu dann noch einmal mit Stufe 4 alles unterrühren.




Definitiv kein einziges Stückchen mehr vorhanden. Und geschmeckt hats auch. Wenigstens den Typ 1 Kartoffelpüree-Bevorzugern. Und mir auch. Ein bißchen ;)


24. Februar 2016

{Monsieur Cuisine} Kartoffelpuffer - Reibekuchen - ...

Kartoffelpuffer, Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen, Dotsch, Dötscher, Kartoffelpfannkuchen oder Kartoffelplätzchen ist eine Zubereitungsart für Kartoffeln und ein traditionelles Gericht der regionalen Küchen in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, der Bukowina, Luxemburg, Polen, der Ukraine, Weißrussland, Österreich und Bulgarien.


Gabs bislang hier immer nur aus der Tiefkühltruhe. Konnte wirklich keiner von mir verlangen, dass ich mich hinstelle und Kartoffeln reibe. Dafür gabs hier immer selbst gemachten Apfelmus dazu.
Anders geht immer: hab ich doch recht häufig gehört, dass um Himmels willen die Kartoffelpuffer selber gemacht sein müssen (dafür wird der Apfelmus fertig gekauft...).

Egal wie rum: ich habe nun dank des "Thermomix für Arme", oder eben dem Monsieur Cuisine, um den sich ja stellenweise im Lidl drum gekloppt wurde (ich habe ihn einfach online bestellt, er kam immer mal wieder im Onlineshop vorbei), die Kartoffeldinger selber gemacht. Und den Apfelmus *tadaaaa*. Macht mich auch nicht heiliger als vorher ;) Und so richtig selber gemacht ists ja auch nicht, habe ja immer noch keine einzige Kartoffel selber klein gerieben...


Rezept ist aus dem Rezeptbuch, welches dem Monsieur Cuisine beilag. Habe es nur um eine Zwiebel ergänzt. Die gehört für mich einfach mit rein, auch wenn nachher noch Zucker & Zimt und Apfelmus dazu kommt.

Also hier das Rezept:


1 kg Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Ei
3 EL Mehl
1,5 TL Salz

1. Zwiebel schälen - 8 Sekunden/ Stufe 8 zerkleinern. 

2. Kartoffeln schälen, je nachdem halbieren oder vierteln, mit in den Mixbehälter geben.


3. Dazu dann Ei, Mehl und Salz. Alles 15 Sekunden/ Stufe 5 zerkleinern.

4. Teig zack zack in heißem (reichlichem) Öl in der heißen Pfanne esslöffelweise ausbacken. Fertig. 



Tipp: Danach Klamotten in die Waschmaschine, duschen gehen und das Haus gut lüften.



Und ihr? Team Tiefkühltruhe oder Team Fingerkaputtgerieben ???


19. Februar 2016

Produkttest: reis-fit 8 Minuten Risotto

In der brandnooz Box November lag eine Packung von reis-fit 8 Minuten Risotto (500g / 2,79€). Dieses wurde natürlich schon ausprobiert und da ich da mal Fotos von gemacht habe, gibts hier einen kleinen Bericht.

Ich sag jetzt nicht, dass ich einfach mit dem kleinsten Strohhalm versuche, meinen Blog am Leben zu lassen.... Ja, manchmal ists schon schwer Themen zu finden, über die ich schreiben kann. So experimentierfreudig bin ich gerade nicht und manchmal etwas träge, was das Schreiben betrifft.

Egal. Hier gehts ja um den 8 Minuten Risotto. 

Den habe ich in meinem Thermomix-für-Arme, dem Monsieur Cuisine von Lidl, zubereitet. Das Gerät übernimmt Rühren und kochen, ich konnte mich um was anderes kümmern. 



Also nach Packungsanweisung läuft die Zubereitung so ab:
  • eine 1/2 fein gewürfelte Zwiebel in 1 EL Öl anschwitzen
  • den Reis (ohne Beutel!) mit in den Topf geben und glasig schwitzen lassen
  • die gesamte benötigte Flüssigkeitsmenge von 400ml auf einmal in den Topf geben, das kann Brühe sein, ein wenig Wein, sollte auf jeden Fall ordentlich Geschmack haben, denn davon lebt der Risotto. Mit Wasser ohne Würze schmeckt das nach Tapetenkleister.
  • 8 Minuten kochen lassen, immer mal gut umrühren
  • Herdplatte abschalten, 5 Minuten mit geschlossenen Deckel ziehen lassen
  • noch einmal gut durchrühren und ich empfehle für zusätzlichen Geschmack nun geriebenen Parmesan ein zu rühren
  • fertig.

Fazit:
Aha, die 8 Minuten beziehen sich auf die Kochzeit. 5 Minuten kommen für die Zwiebeldünsterei und das abschließende Ziehen lassen hinzu. Also insgesamt doch wieder so ungefähr 20 Minuten. Aber es wird die gesamte Flüssigkeit auf einmal hinzugefügt, man muss das alles also nicht so beobachten.
Geschmack bekommt das alles nur durch die richtige Brühe und Parmesan. Ansonsten eben lasch, ist ja nur purer Reis.
Der Reis ist jetzt auch nicht so prickelnd. Ich fand, dass es viele Bruchstückchen sind. Keine ganzen runden Körner, sondern viel "Kleinkram".

Cremig wird der Risotto aber, ich denke, das erkennt man bei den Bildern.
 
Schnell und unbeobachtet zu zubereiten, im Gegensatz zu einem "echten" Risotto. Meinung der Mitesser: braucht nicht nochmal gekocht werden, normaler Reis wird bevorzugt. Mir schmeckte es eigentlich schon, aber wie gesagt, da ist man seines Glückes eigener Schmied, man muss mit ordentlicher Brühe, Gewürzen und Parmesan & Co arbeiten.