Posts mit dem Label Bohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bohnen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19. April 2014

Produkttest: iglo Grüne Bohnen mit Speck

Ich möchte euch schnell so zwischendurch noch eine gemüsige Beilage vorstellen, die Fotos dazu lagen schon länger auf meiner Festplatte, aber an den Geschmack kann ich mich noch immer erinnern. Das ist durchaus ein gutes Zeichen!


Es handelt sich um die Grünen Bohnen mit Speck von iglo. Die sind fix und fertig zusammen mit Gewürzen, Speck und Zwiebeln in der praktischen wiederverschließbaren Verpackung.



Die Zubereitung ist einfach: die gewünschte Menge Bohnen in einer Pfanne braten, etwa. 4 Minuten bei starker Hitze, dann noch etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze weiterbraten. Dabei mehrmals umrühren. Fertig! 
Wer keine Pfanne schmutzig machen möchte, der steckt das Gemüse in die Mikrowelle: bei 600 Watt zugedeckt etwa 11 Minuten garen. Dabei ebenfalls mehrmals umrühren.


Ich hatte die Bohnen in der Pfanne zubereitet. 

Da Bohnen von meinen Kindern verschmäht werden, konnten wir Großen sie ganz alleine essen, und das war auch gut so, denn ich fand sie richtig lecker. Nur die Zwiebelstücke könnten etwas kleiner geschnitten sein. Geschmacklich waren sie prima! Fein abgeschmeckt, auch mit etwas Butter. 




23. Mai 2013

Produkttest: Edel-Mischung der Rösterei Turm Kaffee

So, die Kinder sind nun aus dem Haus, die einen früher, die Kleine später... Der Hund war spazieren, die Frühstücksüberreste der Kinder weggeräumt. Zeit für mich, meinen zweiten Kaffee zu trinken. Den ersten habe ich schon lange getrunken, denn mein Weg morgens führt ohne Umwege vom Bett zur Kaffeemaschine. Ich habe einen Saeco Vollautomaten letztes Jahr von meiner Mama bekommen, ihren alten, generalüberholt und nicht mackenfrei, aber er macht noch Kaffee. Für mich reichts :)

Seit nun schon einigen Tagen trinke ich eine andere Sorte. Ich muss zugeben, dass ich in Sachen Kaffee kein wirklicher Feinschmecker bin, vorallem muss ich ja sagen, dass ich mir in meinen ersten Kaffee an Tag 4 Stück Süßstoff und nen ordentlichen Schluck Milch reinhaue. Da würgt der "Schwarztrinker" vielleicht, aber so ists für mich perfekt. Wenn ich diese Mischung dann noch in der perfekten Trinktemperatur erwische und sie mir in einem langen Zug durch den Körper laufen lassen kann - *hach* dann steht einem guten Start in den Tag nichts mehr im Wege. Außer die Kinder zoffen sich schon am Frühstückstisch - was sie leider im Moment verstärkt machen, aber das ist ja ein anderes Thema. 
So, nun wisst ihr, wie ich meinen Kaffee trinke, nun erzähle ich euch, was für einen ich im Moment in der Maschine habe. 

Es ist die „Edel“-Mischung der Rösterei Turm Kaffee in St.Gallen. Das ist die älteste Kaffeerösterei der Schweiz: besteht seit über 250 Jahren.
Der Edel ist eine reine Arabica Mischung, die wunderbar als Schümli Kaffee oder auch als (milder) Espresso funktioniert.


Weswegen "Schümli"? Das Wort erinnert ja schon an Schaum, eben an Cremé, an Cafe Cremé, Crema, hin und her - man versteht so ungefähr, was einen in der Tasse erwartet. Und weil der Kaffee vom Kaffischopp geliefert wurde. Ein kleiner Sprachkurs: das ist Schweizer Dialekt und bedeutet "Coffee Shop" :) 



(Ah, Schweiz, da waren wir doch vor einiger Zeit und die Kinder haben sich köstlich über den Akzent amüsiert und konnten gleich perfekt mitreden, weil einfach an alles ein "li" gehängt wird... Danke imn dem Zuge auch gleich für die beigelegten Basler Leckerli!)


Die Bohnen sind irgendwie einen Tick heller, als ich es sonst so gesehen habe. 
Jedenfalls wirds hier jetzt echt Edel: ein feines Schümli zeigt sich auch in meiner Kaffeetasse, wenn der Brühvorgang beendet ist. Ich mag ja die Crema auf einem Kaffee sehr gerne. Aber hier mag ich auch den Kaffee, der unten drunter steckt. Ich kann jetzt nicht mit Fachausdrücken um mich werfen, aber der Kaffee lässt sich wunderbar trinken, hinterlässt nicht diesen bitteren Nachgeschmack auf der Zunge, den ich bei anderen Sorten schon öfter erlebt habe (weil ich auch zugegebenermaßen im Supermarkt oft zu den günstigen Marken greife und mir "guten teuren" dann zum Geburtstag oder Weihnachten schenken lasse....). Eigentlich doof, denn ich komme mit einem Kilo Kaffeebohnen sehr lange aus, da ich die Hauptkonsumentin bin und mein Mann eher selten mal eine Tasse mittrinkt. Aber wie so oft bemerkt: ich spare oft an der falschen Stelle...


Weiter ist auch zu bemerken, dass ich von ihm keine Magenprobleme bekomme. Eine Tasse Kaffee vertrage ich immer sehr gut. Trinke ich kurze Zeit danach eine zweite, kann es bei manchen Sorten passieren, dass es danach in meinem Bauch ordentlich rumpelt. Bei dem Turm Kaffee ist das überhaupt nicht so, hier kann ich bedenkenlos meine zweite Tasse trinken, ganz in Ruhe, wenn das Haus ruhig und leer ist. Das muss also dahinterstecken, wenn von säurearm und magenfreundlich die Rede ist. 
Also genau das, was ich laut Artikelbeschreibung im Kaffi Schopp auch erwartet hätte:

Turm Kaffee Edel

Kaffeegenuss ohne Magenbeschwerden. 100% Arabica Bohnen mit dem faktisch säurefreien India Monsooned Malabar sorgen für einen vollaromatischen und gleichzeitig hochbekömmlichen Kaffee.

Die TURM KAFFEE Edel Mischung ist als klassische "Wiener Mischung" ideal als vollaromatischer Filterkaffee, würziger Schümli oder milder Espresso. Ein Kaffee für jeden Tag - aber kein alltäglicher Kaffee. Geniessen Sie Ihn gerne auch abends: durch seinen geringen Koffein-Anteil werden Sie sicher gut schlafen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: die Qualität für den Preis stimmt! Der Geschmack überzeugt, ebenso die Magenfreundlichkeit. 

In diesem Sinne: hier noch einer "To Go" für euch zum Mitnehmen!




  
Den Kaffi Schopp findet ihr übrigens auch bei Facebook! Immer mal einen Blick wert :-)




27. Juli 2011

Rezept: Omas "Saure Bohnen"

Heute lasse ich euch mal wieder in den heimischen Kochtopf blicken. Hoffentlich interessiert es jemanden... ich finds ja immer spannend, was bei anderen so im Topf und dann auf dem Teller landet :-)

Die hier wurden mir gestern von meiner Nachbarin gebracht: ein 10l Eimer mit gelben Bohnen. Was tun, am Besten das, was ich am liebsten damit mache. Bei mir nun eine kleine Reise in meine Kindheit, denn mit diesem Gericht bin ich aufgewachsen. Gekocht hat es vorallem meine Oma, meine Mama eher selten, obwohl sie das auch gut kennen müsste. Ich habe es immer sehr gerne gegessen - und auch gerne zusammen mit meiner Oma gekocht. Also ist es immer mit Erinnerungen an meine Oma geknüpft. Sie war so eine Oma, wie im Bilderbuch, etwas kleiner, kuschelig rundlich, immer sehr geduldig, liebte es mir von früher zu erzählen (und ich liebte es zuzuhören!). Ich bin jeden Samstag zu ihr. Später auch, um ihr im Haushalt zu helfen, aber gekocht hat sie immer noch selber. Sie sagte immer, wenn ich das nicht mehr kann, dann ists vorbei... 
Und ein Gericht, was es öfter gab, waren eben die "Sauren Bohnen", meist als Beilage zu leckeren Hähnchenschnitzeln, die sie immer auf dem Wochenmarkt gekauft hat. 

Zutaten:

  • Bohnen - frisch, so wie ich heute, oder eben eine große Konserve (Feine Brechbohnen, Prinzessinnenböhnchen, was man halt bevorzugt)
  • Kartoffeln ausreichend für 4 Personen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Esslöffel Margarine
  • 1 Esslöffel Mehl
  • gekörnte Brühe, Salz, Pfeffer
  • Essig 

Frische Bohnen waschen, putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, gar kochen. Abgießen, dabei aber das Kochwasser auffangen. Bei der Konserve : Dose öffnen, Bohnen abgießen, Bohnenwasser auffangen.
Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden, gar kochen, abgießen.


 Zwiebel schälen, würfeln. Die Margarine im Topf schmelzen, die Zwiebel glasig anschwitzen. Dann das Mehl mit dem Schneebesen einrühren, kurz schmurgeln lassen. Unter Rühren mit der aufgefangenen Bohnenbrühe (ca. 250 - 300ml) ablöschen. Danach mit gekörnter Brühe (ca. 1 geh. Teelöffel), Pfeffer, Salz und natürlich einem guten Schluck Essig würzen. Vielleicht mit dem Essig am Anfang lieber sparsam, da ist wohl ratsam beim ersten Versuch eher noch etwas nachzudosieren, es sollte aber schon angenehm sauer werden. Die Soße kann ruhig insgesamt etwas würziger sein, da die Bohnen und Kartoffeln noch reichlich Würze aufnehmen.


Dann die Kartoffeln und die Bohnen dazu und alles noch einmal heiß werden lassen. Eigentlich kommt noch gewürfelter magerer Schinkenspeck dazu... aber da es bei uns dann Schnitzel dazugab, und ich eh keinen dahatte, kam der heute bei mir nicht rein. Der wird dann am Anfang zusammen mit der Zwiebel angeschmort. Und am Besten schmeckts am nächsten Tag, wenn alles ordentlich Zeit zum Durchziehen hatte.


Also mit grünen Bohnen und Speckwürfeln siehts normalerweise ein bißchen "bunter" aus - aber schmecken tut es trotzdem, ein durcheinander gerührter "Eintopf" eben :-)


------------ Guten Appetit! --------------