25. September 2013

23. Blogparade des Küchen Atlas Blogs - Anrichten


Es ist angerichtet. 



 
So rufe ich schon mal gar nicht meine Meute zum Essen. Eher ein zartes "Eeeeeeesssääääääähhhhhhhheeeeeeeeeeeeen!".

Und meist wird bei uns nicht lange gefackelt, das Anrichten ist Nebensache und es kommen die Töpfe auf den Tisch und jeder schaufelt sich was auf den Teller. 

Selten richte ich die kompletten Teller fertig an und bringe diese an den Tisch. Daher habe ich keine Ahnung, wie ich die Teller -bzw. was dann drauf ist - solange warm halten könnte, bis alle Teller fertig und auch alle Mann am Tisch sitzen. Nein, nicht wirklich mein Thema. Es reizt mich aber dennoch, gerade aus dem Grund, der im Küchen Atlas Blog in der aktuellen Blogparadenrunde angesprochen wird: das Fotografieren hinterher wird doch gleich interessanter. Oft/ manchmal fotografiere ich unser Essen, und ehrlich: lieblos auf den Teller geklatscht siehts einfach nicht lecker aus, egal wie gut es in Wirklichkeit ist. Daher schreibe ich auch eher noch selten Rezepte, weil die Fotos dazu einfach nicht schön sind. Habt ihr mal versucht einen Auflauf zu fotografieren, wenn er auf dem Teller ist?! Nicht einfach, behaupte ich mal.Bei dem Katastrophen- Exemplar heute Mittag zum Beispiel eine ziemlich aussichtslose Sache.
Vielleicht versuche ich mich darin einfach mal mehr, wenn die Kinder größer sind (und aus dem Haus...), ich mehr Zeit und Geduld (und weniger Hunger) habe.

Weitere Fragen, die beantwortet werden können/ dürfen:

Aber zum Thema „Anrichten“: Uns interessieren eure Tipps und Tricks rund um das stilvolle Arrangieren der Speisen auf dem Teller, im Glas, auf dem Löffel oder wo auch immer. Wie macht ihr das? Womit macht ihr das, sprich welches spezielle Küchenwerkzeug setzt ihr dafür ein? Vielleicht setzt ihr etwas ganz zweckentfremdet ein? Wie haltet ihr dabei die Temperatur? Wie verstaut ihr (teil)angerichtete Teller bis zum Servieren?

Nein, es gibt kein spezielles Geschirr, keine speziellen Werkzeuge, es sei denn die große Suppenkelle zählt. Hier wird kaum etwas zentimetergenau auf dem Teller arrangiert. 

Dennoch: keine Regel ohne Ausnahmen. Und um wenigstens etwas konstruktives zu dem Thema beizutragen, auch ich richte meinen Kiddies manchmal was "schick" (oder einfach nur anders) an. Hilfsmittel hierbei wären vielleicht die Sandwich-Cutter.

Sei es nun die umgewandelte Stulle 





oder der Reisfisch am Mittag



oder auch der Kartoffelbär


oder die Obstpalme mal zwischendurch


Der Versuch, ein Dessert anders anzurichten. Blieb aber irgendwie auch eine einmalige Aktion...


Aber ihr seht selbst: mit Sterneküche hat das wenig zu tun, eher mit dem verzweifelten Versuch einer 3fach Mama ihren Kindern das Essen angenehmer zu machen. Außerdem sind diese Sachen ein kleiner schöner Versuch die Regel "Mit Essen spielt man nicht!" zu umgehen :) 

Und meist gefallen mir die Fotos hinterher nur nicht, weil ich zu faul  - was auch immer - war, die große Kamera zu holen und versuche, mit der kleinen gescheite Bilder hinzubekommen. Klappt nicht wirklich gut.

Kommentare:

  1. Ja das anrichten ist nicht immer so einfach :p und wenn man Biolder machen will wird es noch schwerer finde ich

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  2. Wo :) bei uns gibt es echt ganz unkreatives Essen bemerke ich gerade :/ ich muss das direkt mal meiner Tochter morgen zeigen

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  3. Hahaha ... wie ich sehe, gehts Dir wie mir - Töpfe auf den Tisch und jeder kann nach Hunger schaufeln. Und das mit dem Auflauf *hmmmm* Letztens gab es bei uns "Wenn ich groß bin, werde ich eine Lasagne, bis dahin bleibe ich Bechamel-Tomaten-Hackfleisch-Nudel-Käse-Suppe" Das konnte ich nicht mal ansatzweise kunstvoll auf die Teller geschweige denn vor die Kamera drapieren - es sei denn, ich hätte die Nudelfetzen vorher gewaschen und gebügelt :D
    Wir haben eben doch nicht nur den Vornamen und die Anzahl der Kids gemeinsam :D (aber das wußten wir ja vorher schon)
    Ich drück Dich!

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