7. März 2013

{Sandra & Sandra suchen} - Elternsprüche

Sie suchen wieder - eigentlich haben sie schon die ganze Zeit gesucht, aber ich bin entweder mit den Themen nicht so warm geworden oder habs irgendwie verpennt. 

Nun aber wieder: Sabo sucht die nervigsten Sprüche unserer Eltern. Und irgendwie fielen die meisten Sprüche, die ich mir gemerkt habe, in einen Zeitraum, in dem ich wohl als Pubertierende gegolten habe. Vorher kann ich mich an nichts schlimmes erinnern. Hatte wohl eine ganz nette Kindheit :-) Und auch der Rest ist eher harmlos.

Nr. 1:
Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt! 

Jaaaa, der ist fast so gut, wie Nr. 2, wartets mal ab ;-) Jeder ist beim Essen mal mäkelig. Nimmt das ganze Überhand, bekam ich den guten alten Spruch um die Ohren. Obwohl ich gar nicht mal so mäkelig beim Essen war. Ich mochte nur keinerlei Suppen & Eintöpfe, Chiccoree, Spinat, Hühnerfrikassee, Fettiges (ich konnte stundenlang an einem mageren Stück Schnitzel rumsezieren, ich habe immer etwas "fettiges" gefunden....) Jedenfalls mag ich den Spruch so gerne, dass er auch unseren Glas-Topfuntersetzer ziert und ich ihn auch mit allen Mitteln versuche umzusetzen... naja....

Nr. 2:
Scheiße mit Reis!

Allgemeine Antwort meiner Mutter, wenn ich gefragt habe, was es denn zu Essen gibt. Öhm, mittlerweile weiß ich, dass die Frage nach dem Essen einen echt zur Verzweifelung bringen kann und ich weiß auch, dass ich die Reis-Antwort wohl auch schon entnervt gegeben habe... 

Nr. 3:
Wenn du dein Zimmer nicht selber aufräumst, dann hol ich die Tonne rein und schmeiß den ganzen Kram weg!

Ja, ich hatte eine seltsame Ansicht von "aufgeräumt". Ausserdem waren meine Wände, besser gesagt, die darunterliegende Tapete, nicht mehr erkennbar. Ich sammelte Videokassetten und alles, was sonst noch viel Platz wegnimmt und dadurch wirkte mein Zimmer einfach - nennen wir es -  überladen. So unaufgeräumt war es gar nicht... 
Jedenfalls kennt meine große Tochter Annika heute diesen Spruch auch, denn die scheint ein wenig nach mir zu kommen. Was uns zu meinem Lieblingsspruch bringt:

Nr. 4: 
Ich wünsche dir ja nichts schlimmes, aber ich wünsche dir mal eine Tochter so wie du es bist!

Ja, das sagte meine Mama immer zu mir. Damit ich mal merke, was sie so alles mit mir durchhat (obwohl ich ja immernoch der Meinung bin, dass ich ein sehr sehr unkomplizierter Zeitgenosse war und noch bin...). Und wißt ihr was: wenn ich ihr so manchmal von meinen "Problemen" mit Annika erzähle, dann bekomme ich die lächelnde Antwort: "Siehste, jetzt weißt du ungefähr, wie es mir immer ging." Ja, ich erkenne mich in meiner Großen wieder. Und manchmal juckt es mich in den Mundwinkeln und dann möchte ich ihr diesen Spruch auch präsentieren.









Kommentare:

  1. :) Bei uns gibt es die Wahl zwischen "Schaumermal" und "Mal gucken" bzw "Ein Topp in den andern und nen Topflappen dazwischen" - Deine Kreation war mir jetzt mal komplett neu ;)
    Bemerkenswert find ich, dass sich fast alle Nervsprüche um Essen & Aufräumen drehen.
    Danke fürs wieder dabeisein!
    LG, Sabo

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  2. Hallo Sandra,
    also bei uns gab es bei der Essenfrage immer die Antwort Kartoffel heiß und ganz, und nicht die Tonne sondern der Riesenhaufen im Zimmer wurde angedroht und einmal sogar wahr gemacht :-D
    Liebe Grüße

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  3. ich kenne den Reis-Spruch als "Reis mit Scheiß!" ;) Und das gab es dann bei uns auch nachher bei meinem Mann und mir öfters, bis das Kind seine Lauscher dazu verwendete, Dinge zu hören um sie nachzuplappern ;)

    Abends kam immer "Schnitte mit Brot!" (und verdammich... das sage ich auch ab und zu :D)

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  4. Ich wünsche dir ja nichts schlimmes, aber ich wünsche dir mal eine Tochter so wie du es bist!

    Das kenne ich auch und diese Woche erzählt mir ein Kollege, dass er - wenn er seinen Sohn beim Quatsch machen erwischt - oft an einen Spruch seiner Mutter denken muss ... Du ahnst, welchen, oder :D

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