10. Februar 2012

Eltern - Kind - Blogparade #5

Da ich am Wochenende keine Zeit habe, meinen samstags-üblichen Post zu schreiben (iglo- Botschafter-Treffen in Hamburg), muss ich heute wohl mal am Freitag :-)



Als groben Leitfaden hat die Testmama folgende Ansätze geliefert:

Teil 1:
Ich möchte diese Woche von euch wissen, wie ihr eure Kinder behandelt, wenn sie krank sind (Stichworte: Globuli? Schulmedizin? Hausmittel?) und wie ihr dafür sorgt, dass sie vielleicht gar nicht erst krank werden und gesund bleiben. Der ein oder andere hat evtl. auch an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder teilgenommen und mag davon erzählen, auch das gehört zum Thema. Vielleicht ist euer Kind auch chronisch krank und ihr mögt erzählen, wie ihr damit umgeht.
Teil 2:
Wellness und Entspannung ist für Mamas und Papas ganz wichtig: was macht ihr, um für euch selbst eine Auszeit zu nehmen, abzuschalten und euch besser zu fühlen (das betrifft insbesondere die Zeit nach der Geburt, wenn oft die Nerven blank liegen)?
Teil 3:
Und zuguterletzt mag ich erfahren, welche Freizeitangebote ihr mit Kindern nutzt: vielleicht habt ihr ganz in der Nähe einen Zoo oder Tierpark oder geht jetzt im Winter gerne Schlitten fahren. Vielleicht sind eure Kinder schon älter und fahren auch selbst auf Freizeiten (was sich evtl. ganz wunderbar mit dem Wellnesspunkt von oben verknüpfen lässt).

Also zu Teil 1 kann ich sagen, dass ich, bis auf eine kleine Klitzekleinigkeit, ausschließlich auf Schulmedizin vertraue. Omas Hausmittel kommen nur unterstützend zum Einsatz, ersetzen aber nicht die Mitteln aus der Apotheke. Im Medizinschrank liegen so immer etwas gegen meist am Wochenende auftretende normalen Krankheitsbeschwerden... Also die üblichen Verdächtigen wie Nasenspray, Hustensaft, Fiebersaft, was gegen Durchfall und zur Magenberuhigung... Neben diesem einen Medizinschränkchen haben wir noch einen zweiten kleinen im Bad hängen, in dem befinden sich dann so Sachen wie (jede Menge) Pflaster und Wund- und Heilsalbe...


Ich habe mir aber angewöhnt, mit so Sachen wie Erkältungen und Magen-Darm-Infekten bei den Kindern, erst einmal zu unserem Hausarzt hier im Ort zu fahren. Der schreibt noch Sachen wie Hustensaft auf, bzw. die Mittel gegen Durchfall. Unser Kinderarzt ist da etwas "sparsam". Bei Durchfall und Erbrechen schreibt dieser nämlich meist nur Elektrolytlösung auf und empfiehlt "normal weiteressen". Mal ehrlich: das ist doch Mist... Vorallem mein Sohn hat sich echt schon tagelang gequält. Dann zum Hausarzt, was gegen Durchfall aufgeschrieben bekommen: siehe da, Durchfall weg und auch nicht mehr übergeben.

Die einzigen Globuli, denen ich vertraue, sind Arnikakügelchen. Bei Prellungen, Beulen & Co. habe ich die Kügelchen eigentlich immer parat und sage, dass die definitiv verhindern, dass es riesen Blutergüsse und blaue Beulen gibt. Ansonsten halte ich das alles für Humbug. Habe erst wieder den Selbstversuch mit homöopatischem Grippemittel hinter mir, da wirkte gar nichts. Nun gut - ich kenne aber einige, die darauf schwören und bei denen es wohl auch hilft, aber mich überzeugt es nicht.

Teil 2 - Wellness... Öhm, nein, mache ich nicht, brauche ich nicht. Denke ich zumindest. Meine Wellness- Zeiten sind die, in denen die Kinder außer Haus untergebracht sind und ich einfach mal alleine zuhause sitze. Und diese Zeit auch nicht mit putzen, kochen oder ähnlichem verbringe. Sondern vielleicht mit einem Kaffee vorm Nachmittagsfernsehprogramm. Ansonsten genieße ich mal die Ruhe, wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, ich mag dann die Stille der Natur sehr gerne und das ich zügig laufen kann ohne über jedes Blatt diskutieren zu müssen...

Teil 3 - Freizeit... Gemeinsame Freizeit verbringen wir bei schönem oder nicht ganz so schönem Wetter gerne draußen. Jetzt bei Schnee beim Schlittenfahren, Schnee schippen oder einfach spazieren. Beliebt bei allen dreien sind noch Spielplatzbesuche, besonders wenn man sich noch mit Freunden dort verabredet hat - dort können sie klettern, toben, schaukeln, rennen... Fahrrad fahren ist auch hoch im Kurs. Dann wird der Rucksack mit Proviant und Notfall-Pflastertäschchen gefüllt und losgefahren :-)

Meine beiden großen gehen beide einmal die Woche zum Turnen, meine große Tochter geht einmal die Woche in eine Malschule. Und ich finde es toll und erstaunlich, was für tolle Bilder dort entstehen.

Mein Sohn möchte bald mit Freestyle Karate beginnen, das geht ab sechs Jahren und er ist schon ganz begeistert und freut sich richtig drauf. Das ist zwei mal die Woche und sicher gut dazu geeignet, dass er sich ordentlich auspowern kann - was sehr wichtig für ihn ist.
Die Kleine wird dann auch ab Sommer zum Kinderturnen gehen.

Sonstige Freizeitaktivitäten, die Eintritt kosten, sind bei uns eher selten. Erstens, weil fast kein Angebot da ist, zweitens, weils haushaltstechnisch nicht so drin ist. Einen Zoo oder größeren Tierpark haben wir nicht in der Nähe - das wären alles weitere Fahrten, die sich kaum lohnen. Da muss man schon 2 Tage fahren, damit es sich lohnt. Daher hatte ich für diesen Sommer eine Fahrt in einen Zoo geplant, mit Übernachtung im Wohnwagen, den müssen wir dann wohl mitziehen.

Wenn wir unsere verlängerten Wochenenden und Ferien auf unserem Dauercampingplatz verbringen, ist mehr zu unternehmen. Ich weiß nicht, wer von euch sich rund um den Edersee auskennt, aber dort kann man ja viel unternehmen. Dort holen wir dann alles nach - von Sommerrodelbahn, Wildpark, Minigolf und und und....




Kommentare:

  1. das kommt mir so bekannt vor > vom kinderdoc bekommste NIX was hilft und vom hausarzt ALLES was hilft
    ich versteh die kinderärzte in ihrem tun nicht wirklich *kopfschüttel*

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  2. Ja die Kinderärzte....

    Aber auch die Arnica-Globulis schwöre ich auch.

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  3. Ein schöner Artikel! Ich vertraue auch auf die schnelle Hilfe ohne Kügelchen, sprich Zäpfchen, Fiebersaft & Co. Nur bei Antibiotika-Gabe bin ich nicht so schnell und versuche es zu vermeiden. Liebe Grüße

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  4. Schön viele Freizeitbeschäftigungen habt Ihr da - ich bin mir sicher, Ihr habt viel Spaß!

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  5. Wir gehen mit den Kindern auch meist zum Hausarzt - was aber daran liegt, dass er hier im Ort ist und der Kinderarzt nicht. Wir sind auch eher die Schulmedizingläubigen - Omas Hausmittel nutzen wir aber auch (nur Globuli nicht mehr, es hat nie eins geholfen, keinem von uns)

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