14. Januar 2012

Rezept: Ofenschlupfer - süßes Hauptgericht

Nein, keine gebackenen Schlüpfer - was hier für Lacher sorgte, sondern SCHLUPFER - Ofenschlupfer....

Mein Mann brachte die Tage eine Tüte mit Brötchen mit, die beim Frühstück an der Arbeit übriggeblieben waren. Die lagen dann zum Trocknen hier und ich überlegte, was man denn damit anderes anstellen könnte, als sie für den Frikadellen-Teig, Paniermehl oder Semmelknödel zurückzuhalten. So begab ich mich auf die Suche und blieb an einem süßen Hauptgericht hängen: dem Ofenschlupfer.

Zutaten:
6 altbackene Brötchen
4 Äpfel
100 g Rosinen
500 ml Milch
4 EL Zucker
2 Eier
4 EL Semmelbrösel
50 g Butter

Die Brötchen werden in dünne Scheiben geschnitten, die Äpfel geschält, entkernt und auch in Scheibchen geschnitten. Die Brötchenscheiben werden mit 250 ml lauwarmer Milch begossen und dann wird das Ganze dachziegelartig in eine Auflaufform geschichtet und immer ein paar Rosinen dazwischengestreut.

Die restliche Milch wird den Eiern, dem Zucker und dem Zimt verquirlt und über den Auflauf gegeben.
Darüber gibt man die Semmelbrösel und die Butter in Flöckchen.


Alles kommt für ca. 35 - 50 Minuten  bei 180°C in den Backofen, danach sofort warm servieren. Dazu gibts Vanillesoße!

Meine "Probleme": ich musste noch 200 ml Milch mit einem Ei dazugeben, sonst wäre es zu trocken und knusprig geworden.  Also insgesamt ca. 800 ml Milch und 3 Eier.
Die Backzeit wäre mit 50 Minuten viel zu lange gewesen, bei mir warens nur 35 Minuten und dann fings an schwarz zu werden... War aber alles gut durchgezogen.
Ausserdem habe ich nur 2 Äpfel genommen, da bei manchen anderen Sachen (wie Pfannekuchen mit Äpfeln die Kinder schon wegen zuvieler Äpfel gemosert haben...). Waren aber genug.

Variationen: wer keine Rosinen mag, kann Mandelbättchen drüberstreuen. Oder statt Semmelbrösel braunen Zucker nehmen, dann aber die Zuckermenge in der Eier-Milch reduzieren. Statt Äpfeln kann man eingeweichte Trockenaprikosen nehmen. 


Entgültiges Fazit: Darf ich laut der Kinder nochmal machen! Prima Resteverwertung für Brot, dass weg muss. Geht sicherlich auch mit anderen hellen Sorten, Toast- od. Weißbrot, oder süßem Stuten. Aber man muss schon Matschepampe mit Vanillesoße und süß mögen... Mein Mann hat sich jedenfalls ein Brot geschmiert ;-)


Kommentare:

  1. Hallo Sandra,

    ein witziger Name, für solch ein lecker aussehendes Rezeptchen...das könnte mir gefallen;-)

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    wünscht dir die "Blogrundendrehende";-)
    Klaudia

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  2. Oh je, das sieht verdammt lecker aus. Ich steh ja auf so süße sachen. Nur meine Figur verträgt es leider nicht. LG

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  3. Toll, aufgepeppte arme Ritter, das merk ich mir.

    LG
    Judy

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  4. Hat mein Mann von Muttern früher auf der schwäbischen Alb ziemlich oft bekommen, damit wäre ich bei ihm ganz weit vorne :-) Ich speichere es mir mal ab, falls ich mal was gutmachen muss :-)

    Liebe Grüße

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  5. Klingt lecker und schaut auch so aus. Werd ich auch mal auf meine Liste nehmen, altes Brot oder alte Brötchen haben wir auch immer mal wieder.

    Und sogar mit Alternative zu den Rosinen, die ich so gar nicht mag, was meine Kinder natürlich eifrig nachahmen ;)

    LG
    Daggi

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