3. Januar 2012

Produkttest: Brandteig Garant von Dr. Oetker

Dank den Konsumgöttinnen darf ich das neue Brandteig Garant von Dr. Oetker ausprobieren. Dazu bekam ich im Startpaket 10 Päckchen zugeschickt. 


Beim Auspacken war ich schon einmal überrascht, dass ich mit diesem kleinen Tütchen einen ausreichenden Teig für Windbeutel zaubern kann. Die Tütchen haben etwa Puddingpulvertütengröße :-) Ich hatte irgendwie Fertigbackmischungspakete erwartet... Drin in den kleinen Tüten ist: Stärke, Weizenmehl, Hühnereiweißpulver, Backpulver, Trennmittel - also nicht sehr viel.

Ich habe noch nie vorher selber einen Brandteig hergestellt. Ich erinnere mich nur daran, dass meine Mutter einmal eine Torte aus Brandteig gemacht hat, die ich total lecker fand, dass ich sie mir zu meiner Konfirmation noch einmal wünschte. Das waren einfach Brandteigböden, die mit Sahne und Himbeeren gefült wurden. Da ich mich fast immer noch an den Geschmack erinnere, muss der echt gut gewesen sein! Das ist ja nun aber schon gute 20 Jahre her. Seitdem gabs hier immer nur Mini-Windbeutel aus der Tiefkühltruhe... *räusper*

Ich wollte aber schon lange einmal mit Brandteig experimentieren, dazu ist doch dieses Projekt der perfekte Anlass gewesen! Das Besondere an dem Brandteig Garant ist ja, dass das typische zeitaufwendige Abbrennen des Teiges nicht mehr nötig ist.
Am Anfang habe ich mich für ebensolche mit Sahne gefüllten Mini-Windbeutel entschieden, die wir kennen und auch mögen, um gute Vergleiche machen zu können.

Die Teig-Herstellung


Als weitere Zutaten benötigt man 75 ml Milch, 25 ml Speiseöl und 2 Eier. Alle Zutaten werden einfach miteinander mit dem Mixer zuerst auf niedrigster Stufe, dann 2 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verabeitet.
Weiterverarbeitung
Danach werden die Teigportionen mit Hilfe eines Löffels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben. Ich habe 16 Teigportionen aus dem Teig bekommen. Gebacken wird bei 180° - 200° für etwa 15-20 Minuten. 


Dann habe ich ein Päckchen Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker geschlagen, in einen Spritzbeutel gefüllt und in die abgekühlten Windbeutelchen gespritzt. Alle noch mit Puderzucker bestäuben und fertig. 



Mein erstes Fazit
Ich fand den Teig ein wenig "flüssig", ich habe ihn aus Rezepten und deren Bildern viel fester in Erinnerung. Die Teigportionen die ich aufs Backblech gegeben habe, sind auch sofort zerlaufen. Ich hatte echtBedenken, dass sie zusehr verlaufen und gar nicht aufgehen. Das hat ja trotzdem geklappt, aber bei vielen Rezepten werden spezielle Formen gespritzt, da bin ich skeptisch, ob das funktioniert. 

Die Windbeutel sind mir fast zu sehr aufgegangen. Am Ende fand ich die Teighülle sehr dünn und auch trocken. Da konnte auch die Sahne fast nichs "retten". Bei den gekauften Windbeuteln ist mehr Teig und der ist auch "saftiger". Vielleicht hätte ich sie aber auch einfach früher aus dem Ofen nehmen müssen... Aber alles in allem waren sie lecker. Aber: der Aufwand ist mir fast zu groß... Ein Griff in die Teifkühltruhe ist einfacher. Obwohl ich ja eigentlich alles lieber selber mache.

Ich werde mich nun mit den mir übriggebliebenen Brandteig Garant Tüten an weitere Rezepte wagen. Auch an die, die in dem beigelegten Rezeptheft stehen. Mich interessieren da auch die herzhaften Dinge, wie z.B. die Mediterranen Hackfleisch-Bällchen. Denn die gibt es nicht fertig in TK ;-)



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