29. Juni 2012

Ein Moppel speckt ab.... Teil 1 - Die Vorgeschichte

Viele von euch haben sich sicher schon gefragt, wie ich mir freiwillig den Namen "moppeline" verpassen konnte. Das hat(te) nämlich eigentlich gar nichts mit meinem Aussehen zu tun gehabt. Moppel hieß ich schon immer, kaum auf der Welt, bekam ich diesen Spitzname von meinem Vater. So hat er mich eigentlich immer genannt, selbst als ich schon 18 war und wenns sein musste, hat er es auch quer durchs Geschäft gerufen. 

Peinlich war es mir eigentlich nie, denn der Vorteil war, dass ich zwar Moppel hieß, aber so überhaupt nicht wie ein Moppel aussah. Ich war immer recht schlank, in meiner Kindheit sowieso und auch als Jugendliche hatte ich eine normale Figur. 

Das änderte sich aber leider irgendwann. Begonnen hat es so zur Abitur-Zeit. Wir Abiturienten waren mit vielen vielen Freistunden gesegnet - einerseits toll so ohne Unterricht, andererseits musste man sich dann eine andere Beschäftigung suchen. Einkaufen gehen war da so die liebste. Und was den Geldbeutel nie sooo strapazierte waren Lebensmittel. Chips, Cola, Schokolade, belegte Brötchen vom Bäcker - alles lecker und im Überfluss zu haben. Leider. Denn das Butterbrot von zuhause musste ja auch noch gegessen werden.

So kam langsam aber sicher ein Kilo nach dem anderen auf die Waage. Es waren nicht mehr meine geliebten 63 Kilo bei 1,72 m - es wurden 67 Kilo. Aber mich interessierte das nicht sonderlich. Auch nicht die "Sprüche" meiner Mutter - die mir immer sagte, ich solle mal langsam machen, so schnell wie die Kilos raufgehen gehen sie leider nicht runter. Ach, wer glaubt schon seiner Mama?!

Nach dem Abi bekam ich keine Ausbildungsstelle, ging ein Jahr jobben und hatte dann im darauffolgenden Jahr Glück, die gewünschte Stelle zu bekommen. Ich musste dann 140 km von zuhause wegziehen, in meine erste eigene Wohnung. Ich fands klasse :-) Denn nun konnte ich auch kochen was ich wollte - und das nicht gerade leichte Küche und wenig. Also wieder mehr Kilos... Viele neue Bekannte hatte ich ja auch noch nicht, also war einkaufen, kochen, essen und fernsehen so mein üblicher Tagesablauf.

Dann lernte ich meinen Mann kennen... wir heirateten... ich wurde schwanger - hier wog ich schon 87 Kilo... ich wurde wieder schwanger... und weils so schön war... noch einmal :-)

Mit jeder Schwangerschaft blieb auch etwas zurück. Ich hatte wohl die Hoffnung, dass ich eines Morgens einfach auf die Waage steige und *pling* -  alle Kilos weg! Nee, leider nicht, im Gegenteil - es wurden immer mehr. Dafür esse ich einfach zu gerne und leider bin ich auch ein Stress- und Belohnungsesser - eine blöde Angewohnheit. 

Anfang diesen Jahres 2012 habe ich mich mal wieder auf die Waage getraut. Es lagen genußvolle Feiertage hinter mir. Und da auf dem Display stand: 104,5 Kilo

Oh. Wow. Schluck. Ach du Schei*e!!! So schwer war ich noch nicht einmal am Ende der letzten Schwangerschaft gewesen. Für mich stand jetzt entgültig fest: bis hier hin und nicht weiter!!!

Fortsetzung folgt - und zwar *hier* 

Kommentare:

  1. ui ... na dann wünsch ich Dir mal viel Kraft und Ausdauer beim Durchhalten und Kilokampf! Fühl Dich geärmelt!

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    1. Danke Süße!

      Les´ mal Teil 2 - da klingt alles schon viel besser :-)

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